Wie geht es weiter mit der Vision Pro? Nachdem bereits berichtet worden war, dass Teile der für das Headset verantwortlichen Apple-Mitarbeiter in andere Abteilungen versetzt worden sind, scheint sich nun auch die übergeordnete Gruppe, die sogenannte Vision Products Group, teilweise zu erlegen. Einem Bericht des Apple-Portals AppleInsider zufolge kam es jetzt zu Entlassungen von mindestens 60 Personen. Damit scheint die spezifische Virtual-Reality-Entwicklung beim iPhone-Hersteller „auf Eis“ zu liegen – wohl auch, weil der neue CEO John Ternus nicht als Fan der Technik gilt.
Projekte eingestampft – die Vision Pro aber (noch) nicht
Dem Bericht zufolge haben alle 60 Kündigungen mit Apples VR-Team zu tun, neben der Vision Products Group seien auch „ähnliche Positionen“ betroffen. Dies bedeutet allerdings offenbar nicht, dass die Produktkategorie Vision Pro vollständig aufgegeben wird. Apple hatte zuletzt im vergangenen Jahr unerwartet ein neues Modell mit M5-Chip auf den Markt gebracht. Allerdings sollen Arbeiten an weiteren Varianten des Headsets wie eine „Vision Air“ oder ein billigeres „Vision“-Modell (mit einfacheren Bildschirmen) gestoppt worden sein.
Ternus treibt stattdessen die Entwickler smarter Brillen voran, die ohnehin als Apples Endziel gelten: Geräte mit integriertem Bildschirm, die ein echtes Mixed-Reality-Erlebnis ermöglichen, ohne zu sehr aufzutragen oder den Kopf zu belasten. Allerdings gilt diese Technik als noch mehrere Jahre entfernt – zumindest in der Qualität, wie sie sich Apple wünscht.










