Spätestens mit dem Update auf iPadOS 26 ist aus dem iPad ein vernünftiges Arbeitsgerät geworden. Apps laufen und Wunsch in frei beweglichen Fenstern. Vom Mac kommen die Statusleiste und die Bedienelemente für die Fenstersteuerung. Am besten nutzt man die Möglichkeiten unterwegs mit einem Keyboard-Case aus. Ein solches bietet Apple für fast alle aktuellen Modelle selbst an: Für die iPads Pro und Air gibt es das Magic Keyboard und für das normale iPad das Magic Keyboard Folio. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie sind richtig teuer. 300 Euro zahlt ihr dafür mindestens.Anzeige

Günstiger wird es, wenn man auf die Lösungen von Drittherstellern schaut. Das Magnet Keyboard Case von ESR sieht dem Magic Keyboard schon einmal ziemlich ähnlich, kostet aber nur rund die Hälfte. Ob es ein guter Deal ist, hängt von dem Level an Komfort ab, das ihr voraussetzt.

Kleine Nachteile gegenüber dem Original

Grundsätzlich funktioniert die Hülle ähnlich wie das Original. Das iPad hält magnetisch in der Halterung. Dadurch sieht es so aus, als würde das Tablet über den Tasten schweben. Der Winkel ist bis zu einem Grad stufenlos einstellbar. Das Scharnier wirkt gut. Da knarzt nichts und schwergängig ist es auch nicht. Und doch gibt es einen wichtigen Unterschied. Die drei sogenannten Pogo-Pins, mit denen sich ein iPad mit einer Apple-Tastatur verbindet, gibt es hier nicht. Stattdessen verbindet sich das Magnetic Keyboard Case per Bluetooth mit dem Tablet.Anzeige