Jugendliche sterben bei Unfall : Angehörige sammeln Spenden für Familien der Teenager21.08.2026, 14:46Lesezeit: 2 Min.Es ist unklar, was die acht Jugendlichen zu der verhängnisvollen Fahrt bewogen hat: Nach dem Unfall bei Nidda, bei dem der 15 Jahre alte Fahrer und ein Mädchen starben, ist die Anteilnahme groß.Nach dem Unfall nahe Nidda, bei dem am Mittwoch acht Jugendliche verunglückt und zwei von ihnen gestorben sind, trauern viele mit den betroffenen Familien. Angehörige des Fünfzehnjährigen sowie eine Arbeitskollegin der Mutter des tödlich verunglückten, 14 Jahre alten Mädchens haben öffentlich zu Spenden aufgerufen. Freunde der Jugendlichen planen Berichten zufolge eine gemeinsame Trauerfeier.Die Stadt Nidda, aus der die Unfallopfer offenbar kommen, hat schon am Donnerstag auf ihren Online-Kanälen eine Art Traueranzeige veröffentlicht: „Wir denken heute an die Unfallopfer, an ihre Familien, auch an die Ersthelfer, die Rettungsteams vor Ort und unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die Schlimmes erlebt haben“, heißt es dort.Auto gehörte dem VaterDie Jugendlichen, alle 14 und 15 Jahre alt, waren am frühen Mittwochnachmittag in einem Mazda CX-5 unterwegs, als sie auf einer Landstraße nahe dem Ortsteil Ober-Lais nach links von der Spur abkamen und gegen einen Anhänger prallten. Dieser war dort vor einem Lastwagen für Markierungsarbeiten abgestellt. Durch den Aufprall wurde der Anhänger auf den Lastwagen aufgeschoben, der wiederum gegen den dahinterstehenden Markierungswagen gedrückt wurde. In dem Lastwagen saßen drei Arbeiter, zwei wurden bei der Kollision verletzt, einer von ihnen schwer. Der Mann kam ebenso wie die sechs anderen Jugendlichen ins Krankenhaus.Der Unfallwagen gehörte neuen Angaben zufolge dem Vater des minderjährigen und offenbar am Steuer völlig unerfahrenen 15 Jahre alten Fahrers. Das bestätigte dieser in einem Interview mit dem Sender RTL und fügte an, er könne sich nicht erklären, was seinen Sohn und die anderen Jugendlichen zu dieser Fahrt bewogen habe. Ähnliches sei zuvor noch nie vorgekommen.„In diesen schweren Stunden möchten wir nicht urteilen, nicht bewerten und keine Schuldfragen stellen“, schreiben derweil die Initiatoren einer im Internet veröffentlichten Spendensammlung, bei denen es sich den Angaben zufolge um Familienmitglieder der Mutter des toten Fünfzehnjährigen handelt. Die mit dem Tod des Jungen entstandene Lücke sei unbeschreiblich, schreibt die Familie und bezieht auch die anderen Unfallopfer mit ein: „Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten allen Menschen, die bei diesem Unfall ihr Leben verloren haben, und allen Familien, die nun um einen geliebten Menschen trauern.“Dem Spendenaufruf, mit dem der Familie zumindest finanzielle Sorgen erspart werden sollen, sind bis Freitagmittag fast 400 Menschen gefolgt, die mehr als 16.000 Euro überwiesen haben.Auch für die Mutter des 14 Jahre alte Mädchens, das bei dem Unfall ums Leben gekommen ist, werden seit Freitagmittag auf der Online-Plattform GoFundMe Spenden gesammelt. Sie sei alleinerziehend und könne die auf sie zukommenden Kosten allein nicht schultern, begründet die Initiatorin ihre Initiative. Den Angaben zufolge ist sie eine Arbeitskollegin. Sie wolle der Mutter „in dieser dunkelsten Zeit ein kleines Stück Unterstützung und Halt geben“, schreibt die Initiatorin.