Fast wollte man lieber den Film sehen, den die fiktive Regisseurin in diesem Film gedreht hat: eine Slasher-Neuinterpretation von Hitchcocks Psycho, aus der Perspektive des Duschvorhangs. Das wäre doch mal was! Zum Glück aber ist auch der echten Jane Schoenbrun (Regie) mit Teenage Sex and Death at Camp Miasma ein berauschender, ambitionierter, schlicht ein richtig guter Film gelungen. Wir betreten ein Spiegelkabinett aus Metaebenen, mit Referenzen auf Horrorfilm-Reihen wie Freitag der 13. und auf Billy Wilders Film-noir-Meisterwerk Sunset Boulevard, zugleich mit Einblicken in Schoenbruns Identität. Und all das in weniger als zwei Stunden Laufzeit. Wie erfrischend!
»Teenage Sex and Death at Camp Miasma«: Mit jedem Orgasmus sterben sie einen kleinen Tod
Wie eine fiebrige Mischung aus »Freitag der 13.« und Film noir: Der Kinofilm »Teenage Sex and Death at Camp Miasma« erzählt vom langen Weg zu einem guten Körpergefühl.









