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Übernahme von Easyjet: Apollo-Einstieg könnte zu Streichungen von Easyjet-Flügen führen Eine WirtschaftsWoche-Analyse von Dutzenden Finanzdokumenten zeigt: Der Einstieg des US-Investors Apollo beim Billigflieger Easyjet könnte unangenehme Folgen für deutsche Reisende haben.

Easyjet: Die geplante Übernahme durch Apollo könnte den Druck auf das Streckennetz in Deutschland erhöhen. Foto: imago images/photothekDie geplante Übernahme des britischen Billigfliegers Easyjet durch den US-Finanzinvestor Apollo könnte den Druck auf das Streckennetz in Deutschland erhöhen und zu Streichungen von Flügen führen.Das zeigt eine Analyse von rund 40 Dokumenten, die Apollo und Easyjet sowie ihre Banken und Berater im Zusammenhang mit der Übernahme erstellt haben.Aus den Unterlagen, die der WirtschaftsWoche vorliegen, geht hervor, dass für den Kauf Kredite von bis zu 4,8 Milliarden Pfund vorgesehen sind. Die Finanzierung des Kaufs über Schulden birgt spürbare Risiken oder Nachteile für Easyjet, Anleger und Kunden.Das Risiko für Easyjet-Flüge„Wenn die höhere Verschuldung zu stärkerem Rendite- und Cashflow-Druck führt, dürfte Apollo Strecken und Kapazitäten konsequenter nach Profitabilität steuern“, sagte Linus Bauer vom Beratungsunternehmen BAA & Partners der WirtschaftsWoche.Fluggesellschaften Warum bei Easyjet ein Schrumpfkurs in Deutschland droht von Rüdiger KreßEr befürchtet, dass weniger profitable Strecken ausgedünnt werden: „Das könnte schwächere Deutschland-Strecken treffen.“ Easyjet hatte Deutschland zuvor wegen hoher staatlicher Abgaben wiederholt als schwierigen Markt bezeichnet. „Die zusätzliche Verschuldung reduziert gleichzeitig den finanziellen Spielraum für die ohnehin kapitalintensive Flottenmodernisierung“, so Bauer.Easyjet und Apollo äußerten sich zunächst nicht zu möglichen Kürzungen im deutschen Flugplan.Aus den Unterlagen geht auch hervor, dass Apollo die Airline nicht zerschlagen will. Vielmehr soll die Flotte erweitert und das Reisegeschäft unter der Marke Easyjet Holidays ausgebaut werden. Ob es tatsächlich so kommt, hängt allerdings von den zahlreichen behördlichen Genehmigungen ab, darunter Prüfungen der europäischen Eigentums- und Kontrollvorschriften für Fluggesellschaften. Ob diese Genehmigungen erteilt werden, ist keineswegs sicher: „Das Angebot hat keine Vollzugsgarantie“, sagte Bauer. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick