Im August 1986 hatte „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ seinen Kinostart in westdeutschen Kinos, nachdem er bereits im Mai des Jahres in den US-Kinos debütiert war. Die von Jerry Bruckheimer produzierte Geschichte um den Kampfpiloten Lieutenant Pete „Maverick“ Mitchell in der Elite-Flugschule schlug ein wie eine Bombe: Bei einem Budget von gerade einmal 15 Millionen US-Dollar spielte er an den Kinokassen mit 356,8 Millionen US-Dollar ein vielfaches ein. Er wurde in jenem Jahr zum erfolgreichsten Film überhaupt und Tom Cruise feierte damit seinen Durchbruch als Schauspieler.

Allein in Deutschland gingen 4,4 Millionen Zuschauer ins Kino. Bis heute gilt der Film als stilprägend für die Action-Filme der 1980er. Die US-Navy verzeichnete nach eigenen Angaben nach der Veröffentlichung des Films einen Zuwachs an Piloten-Bewerbungen um 500 Prozent. Das lag wohl auch daran, dass da das Militärische eher unproblematisch dargestellt wird. Kritiker verweisen bis heute darauf, dass der Film eher wie eine patriotische Navy-Werbung daherkommt. Der Film wurde auch sehr durch das US-Militär unterstützt. Für die Popularität sorgten aber auch unzweifelhaft eine gute Story und starke Schauspielerinnen und Schauspieler.