Microsoft hat den Task-Manager in Windows 11 um neue Metriken zur Überwachung lokaler Rechenprozesse erweitert. Wie der Hersteller in einem offiziellen Beitrag auf dem Windows IT Pro Blog mitteilt, zeigt das Systemwerkzeug auf unterstützten Geräten künftig die detaillierte Auslastung der sogenannten Neural Processing Unit (NPU) an.Anzeige

Diese Bausteine sind spezialisierte Prozessoren, die Berechnungen für Modelle der künstlichen Intelligenz deutlich effizienter ausführen als herkömmliche Hauptprozessoren. Neben dieser spezifischen Aktivität listet die aktualisierte Prozesse-Registerkarte nun auch die Auslastung der speziellen GPU-Neural-Engine direkt neben den bekannten Metriken auf.

Bislang war es für Anwender:innen kaum möglich, nachzuvollziehen, ob ein Programm tatsächlich die neuen Hardware-Ressourcen verwendet. Mit der Aktualisierung schließt der Konzern diese Lücke und bietet Echtzeitdaten für jeden einzelnen laufenden Prozess.Anzeige

Detaillierte Kontrolle über den NPU-Speicher

Nutzer:innen erhalten durch das Update zudem die Möglichkeit, auf der Registerkarte für die Systemleistung zwischen gemeinsam genutztem und dediziertem NPU-Speicher zu unterscheiden. Steigt der Verbrauch des gemeinsam genutzten Speichers stark an, ist dies ein klarer Indikator dafür, dass der dedizierte Speicher voll ist.