Wer Belle Burden im Internet sucht – und das ist beim Lesen ihres Memoirs sehr verlockend –, findet sofort ein Bild von ihr und ihrem Ex-Mann Henry P. Davis, den sie im Buch James nennt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme sind sie verheiratet, lächeln Arm in Arm in die Kamera, er im Anzug, sie im schwarzen Kleid, ein schönes Paar, das sich ein gemeinsames Leben aufgebaut hat. Die Frage, die sich schon viele Leser in den USA und jetzt auch in Deutschland stellen, nachdem sie Belle Burdens Buch gelesen haben, ist: Kannte sie den Menschen an ihrer Seite wirklich?