Drama in Mexiko – mit glücklichem Ausgang: Zwei schiffbrüchige Fischer sind in dem lateinamerikanischen Land gerettet worden, nachdem sie fünf Tage lang in einer Kühlbox auf dem Meer getrieben hatten. Wie die Marine mitteilte, wurden die Männer bei einem Such- und Rettungseinsatz im Pazifik rund 240 Kilometer vor der Küste des südmexikanischen Bundesstaates Chiapas aufgefunden.Eine Fischereigenossenschaft hatte die Behörden alarmiert, nachdem sie keinen Kontakt mehr zu den 53 und 35 Jahre alten Fischern herstellen konnte. Die beiden waren auf dem Fischerboot namens „Camaronera“ („Garnelenboot“) in See gestochen – dann verlor sich ihre Spur.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. „Eine Welle schlug ins Boot hinein“, erzählte José Luis Portelas, der jüngere der beiden Fischer, in einem Video nach der Rettung. Alles sei mitten in der Nacht um 3.00 Uhr (Ortszeit) in weniger als fünf Minuten geschehen.Das Einzige, was wir machen konnten, war, die Kühlbox zu leeren und hereinzuklettern.José Luis Portelas, geretteter FischerSie hätten nach dem Schiffbruch keine Zeit gehabt, etwas mitzunehmen – weder Trinkwasser noch Essen oder das Funkgerät. „Das Einzige, was wir machen konnten, war, die Kühlbox zu leeren und hereinzuklettern“, sagte er. Ein Mitglied der mexikanischen Marine hilft bei der Rettung der zwei schiffbrüchigen Fischer. © dpa/Handout/Berlin/Semar „Ich dachte, ich würde meine Familie nicht wiedersehen“, sagte Daniel Guerrero, der andere Fischer. Es sei schwer gewesen. Sie hätten weder Mittel gehabt, um Fische zu fangen, noch Wasser. „Es regnete nicht. Die Sonne hat uns fast umgebracht.“Bei der Suchaktion waren Marineschiffe und -flugzeuge im Einsatz. Die Fischer wurden in Sicherheit gebracht und medizinisch untersucht, nachdem sie in der blauen Kühlbox gesichtet worden waren. Mit einem Hubschrauber seien sie zum Hafen Puerto Chiapas geflogen worden, teilte die Marine mit. Dort wurden sie von ihren Angehörigen unter Tränen empfangen, wie Videos zeigen. (dpa)