Auf dem Spielplatz führe ich regelmäßig Variationen desselben Gesprächs. Während meine vierjährige Tochter mit einem befreundeten Kind ein superlatives Loch buddelt, unterhalten wir Eltern uns darüber, wie es so geht. Meistens geht es ganz gut, nur alles ziemlich anstrengend gerade, die Kinder, der Job, ständig fehlt Zeit: für sich, für die Partnerschaft, für Sport, für Hobbys. Nachdem wir uns ausbeschwert haben, schlage ich den Eltern vorsichtig vor: Wie wäre es denn, wenn euer Kind am Samstag zu uns zum Spielen kommt? Die meisten finden das eine super Idee und sagen, dass wir das unbedingt machen sollten. Und dann passiert: nichts.
Kinderbetreuung: Wovor genau habt ihr Angst?
Für Kinder ist es bereichernd, in andere Familien zu schauen, wenn sie alleine bei ihren Freunden sind. Doch Eltern sind heute so überbehütend, dass dies kaum vorkommt.






