In der Nacht zu Donnerstag hat Russland die ukrainische Hauptstadt erneut mit Ballistik angegriffen. 12 Menschen kamen ums Leben. Kyjiw fehlen Luftabwehrraketen.
Zerstörtes Haus im Kyjiwer Stadtteil Solomjanka nach dem russischen Angriff am 20. August
Oleksandr Klymenko/imago
Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kyjiw, steht zwischen einem riesigen Krater und einer zerstörten Schule. „Das ist mein Viertel hier. Und das meine ehemalige Schule. Und jetzt sieht es hier so aus, das ist einfach eine Tragödie.“ Der sonst so gefasste Klitschko ist sichtlich von seinen Gefühlen überwältigt.
Nach einem mehr als achtstündigen russischen Angriff in der Nacht zu Donnerstag herrscht Chaos im Kyjiwer Stadtteil Solomjanka. Dutzende Autos stehen in Flammen, Trümmer werden geräumt, Menschen retten Tiere und verbliebene Habseligkeiten aus den zerstörten Häusern.







