Ein weiterer Eintrag auf der langen Liste aktueller Probleme: der sich öffentlich verändernde Körper. Zuletzt gab es kaum einen Anlass mit rotem Teppich, bei dem sich nicht mindestens ein Prominenter »völlig verwandelt« zeigte, wie die freundlich neutrale, leicht mystifizierte Beschreibung dafür lautet, dass nur noch die Hälfte von ihm übrig ist. Und während die voraussichtliche Ursache dafür mit GLP-1-Medikamenten wie Ozempic noch vergleichsweise einfach zu benennen ist, hat sich die Öffentlichkeit durch das Gebot, Körper nicht mehr zu kommentieren, jedes weiterführende Gespräch darüber untersagt. Vielmehr soll sie nun gar nicht erst wahrnehmen, was ihr so deutlich vor Augen steht. Etwa bei der Sängerin und Schauspielerin Ariana Grande.
Ariana Grande: Der Körper als Kampfplatz
Es ist Konsens: Man soll keine fremden Körper kommentieren. Sollen wir aber schweigen, wenn ein Popstar furchtbar dünn geworden ist?







