Ein autonom gesteuertes Tesla-Fahrzeug hat in der Stadt Austin im US-Bundesstaat Texas eine Straßenabsperrung gerammt und diese anschließend vollständig überfahren. In dem Wagen befand sich zum Unfallzeitpunkt kein menschlicher Fahrer, sondern lediglich ein zahlender Passagier auf dem Beifahrersitz, der den gesamten Vorfall filmte und das entsprechende Video wenig später auf der Plattform Reddit veröffentlichte.Anzeige
Wie das Branchenmagazin Electrek in einer detaillierten Analyse berichtet, erkannte die Software die flexiblen Plastikpfosten auf der Fahrbahn zunächst durchaus und bremste das Fahrzeug mehrfach bis zum Stillstand ab. Anstatt jedoch rückwärts aus dieser Sackgasse herauszunavigieren, fuhr das System nach kurzem Zögern schlichtweg durch die markierte Absperrung hindurch und setzte seinen Weg unbeeindruckt fort.
Teslas Robotaxi scheitert an Routenplanung
Der aktuelle Vorfall verdeutlicht ein konzeptionelles Problem in der Architektur des autonomen Fahrens bei dem Automobilhersteller aus dem US-Bundesstaat Texas. Das Unternehmen verzichtet im direkten Gegensatz zu vielen Mitbewerbern auf hochauflösende Vorab-Karten und verlässt sich vollständig darauf, dass die Kamerasensorik die Umgebung in Echtzeit korrekt interpretiert und die Software daraus die entsprechenden Fahrentscheidungen ableitet.Anzeige








