Unter sanierungsbedürftigen Häusern leiden sowohl Mieter:innen als auch das Klima. Die Initiative Soziale Wärmewende jetzt will beiden helfen.
Hohe Heizkosten, sinkende Lebensqualität: ein Haus des Wohnkomplexes Rollbergsiedlung in der Falkstraße
CC/Tosid85
Vor der rot lackierten Hauseingangstür in der Neuköllner Rollbergsiedlung stehen Eliz Kurt und Merete Looft mit einem Klemmbrett in der Hand und klingeln. Ein älterer Mann in Hausschlappen kommt durch das Treppenhaus und öffnet. „Manchmal geht die Tür nicht auf“, sagt er, deswegen sei er lieber direkt gekommen, um zu öffnen.
Er sei schon seit 30 Jahren Mieter in dem Haus, sagt er – es gebe genug Dinge, über die er sich beschweren könne. „Die Terrasse ist schön. Alles andere ist schlimm“, sagt der Mieter. Dann beginnt er von der Asbestbelastung zu sprechen, von kaputten Fahrstühlen, dem Müll, der Ratten anlocke, von Wasserschäden und Rohrbrüchen und schließlich von hohen Nachzahlungen – „Bei vielen hier im Block waren es mehrere Hundert Euro.“







