Dass Donald Trump bei Terminen zwischendurch mal einnickt (oder es zumindest so aussehen lässt), ist nichts Neues mehr. Das tägliche Regierungsgeschäft scheint den US-Präsidenten mitunter zu langweilen. Mit Blick auf den Irankrieg hat er das sogar offen eingeräumt . Ganz und gar nicht angeödet wirkt er hingegen, wenn es um die verschiedenen Bauvorhaben geht, mit denen er der US-Hauptstadt Washington seinen Stempel aufdrücken möchte.Nun hat der Republikaner sichtlich stolz einen geplanten neuen Hubschrauber-Landeplatz direkt am Weißen Haus präsentiert. Der frühere Immobilienunternehmer wirkte voller Tatendrang, als er am Mittwoch Journalisten spontan über die Baustelle auf der Rasenfläche an der Südseite des Weißen Hauses führte. »Eines kann ich: bauen!«, sagte Trump. Und dann nochmal: »Ich liebe das Bauen.«Der Präsident begründete den Bau des Granit-Landeplatzes – der auch für Cocktail-Empfänge geeignet sei – damit, dass die neuen Modelle des Präsidenten-Hubschraubers »Marine One«, die demnächst in Dienst gehen sollen, den Rasen der berühmten Fläche hinter dem Weißen Haus beschädigen würden. »Dank des Landeplatzes werden wir nun keine Probleme mehr mit dem Rasen haben.«Zum Rasen hat Trump ohnehin ein besonderes Verhältnis. Zum wiederholten Mal äußerte er am Mittwoch (Ortszeit), dass »Gras ein Leben habe, so wie Menschen auch«. Dann erwähnte er den Namen der Firma, die den Rasen rund um den Heli-Pad angeblich gratis verlegt, mehrfach (»Großartiges, großartiges Unternehmen. (…) Sehr groß und sehr gut.«). Die Erdarbeiten seien natürlich von bester Qualität: »Als Rasen ist man hier sehr glücklich.«