In weiten Teilen Deutschlands hat es am Abend und in der Nacht schwere Unwetter gegeben. Im brandenburgischen Fürstenwalde/Spree kam es nach Angaben der Europäischen Unwetter-Datenbank offenbar zu einem Tornado.Ein Dach wurde abgedeckt und Bäume stürzten um, wie es auf der Webseite hieß. Auf der Wetterseite tornadoliste.de war der Vorfall am Abend noch nicht gelistet. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden keine Menschen verletzt, wie ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam sagte. Es seien einige Schäden entstanden, etwa weil umgestürzte Bäume Autos getroffen hätten.
Auch über den Norden von Rheinland-Pfalz sind am Abend schwere Unwetter hinweggezogen. Zwei Menschen wurden im Bereich der Polizeidirektion Mayen durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, wie die Behörden am Abend mitteilten (mehr dazu hier). Außerdem seien etliche Dächer abgedeckt worden und es gab Schäden durch abstürzende Fassadenteile und umherfliegenden Gegenstände. In der Gemeinde Bannberscheid im Westerwaldkreis wurden Teile der Fassade der Aubachhalle weggeweht. Zudem fiel dort nach Angaben von vor Ort großflächig der Strom aus.
»Wir sind noch dabei, uns einen Überblick über die Lage zu verschaffen«, sagte eine Polizeisprecherin in Montabaur. Noch sei das ganze Ausmaß der Schäden nicht absehbar. Vom Polizeipräsidium Koblenz hieß es, es gebe flächendeckend umgestürzte Bäume und Sturmschäden an Bauwerken.Schäden auch in der Mitte und im Süden des LandesUmgestürzte Bäume, beschädigte Autos, vollgelaufene Keller beschäftigen auch in Thüringen die Rettungskräfte. Einem Polizeisprecher im Lagezentrum des Landes zufolge liefen zuletzt etwa 20 wetterbedingte Einsätze. Vor allem der Süden des Bundeslandes sei betroffen. Bäume seien auf Straßen und geparkte Autos gefallen, sagte er. Verletzte gibt es nach derzeitigen Informationen nicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Abend eine Warnmeldung vor starkem Gewitter für mehrere Regionen in Thüringen herausgegeben.










