Auf den großen Messen wie der CES oder IFA sind sie längst weiter. Dort stellen Samsung, LG und Co. regelmäßig Küchengeräte mit KI-Integration vor. Die sogenannte weiße Ware soll zum echten Alltagshelfer werden, wenn der Kühlschrank selbstständig meldet, dass die Milch aus ist. Meine neuen Küchengeräte können das nicht. Und doch haben die vielen Sticker mit QR-Codes und die WLAN-Symbole an Herd und Backofen meinen inneren Spieltrieb geweckt. Begeistert stand ich an Tag 1 nach der Renovierung davor und musste an den US-Präsidenten im Tesla denken: „Everything is Computer.“ Bei mir jetzt auch.Anzeige

Aus bequem wird nervig

Die Geräte lassen sich nach der Einrichtung per App ansteuern. Ofen aus der Ferne vorheizen? Kein Problem. Checken, ob der Herd an ist? Auch nicht. Für Menschen wie mich, die vor Verlassen des Hauses zweimal gucken, ob der Herd aus ist, eine Wohltat. Außerdem kann ich alles untereinander vernetzen. Schalte ich den Herd ein, startet nun zusätzlich die Dunstabzugshaube. Das erspart mir einen Tipper. Aber rechnet das mal aufs Jahr. Praktisch fand ich zuerst auch die Push-Meldungen des Geschirrspülers. Bitte Klarspüler nachfüllen. Achtung, das Salz geht zuneige. Großartig. Als der Hersteller dann darauf aufmerksam machte, dass ich bei ihm auch gleich das praktische Vorratspack ordern kann, wusste ich langsam, woher der Wind weht.