Der 1. FC Union Berlin eröffnete am Sonnabend die neue Spielzeit im Stadion An der Alten Försterei. Gemeinsam mit 12.421 Fans wollten die Eisernen den Beginn der neuen Spielzeit mit einem Spiel gegen Ipswich Town feiern. So richtig Spaß hatten dabei aber dann doch nur die Gäste. Die durften nämlich zusehen, wie ihre Mannschaft in Köpenick ein Tor nach dem anderen schoss und den 1. FC Union mit 4:2 besiegte.
Engländer wollen am liebsten bleiben
Nachdem Kasey McAteer das vierte Tor für die Engländer geschossen hatte, fühlten sich die englischen Fans so wohl, dass sie sich in ihren Gesängen wünschten, man solle sie bloß nicht wieder nach Hause bringen.
„Don’t take me home, please don’t take me home, I just don’t wanna go to work. I wanna stay here, drink all the beer, please don’t take me home“ (deutsch: „Bringt mich nicht heim, bitte bringt mich nicht heim, ich will nicht zur Arbeit gehen. Ich will hierbleiben, das ganze Bier trinken. Bitte bring mich nicht heim.), klang es aus dem Auswärtsblock heraus.
„Wir lieben dieses Lied“, sagt ein Fan nach dem Spiel. Der Grund, warum sich die Fans in Köpenick so wohlgefühlt haben? Die Stehplätze! „Die sind toll, sowas gibt es in England nicht“, erzählt er. Außerdem findet er wirklich super, dass man in Deutschland im Stadion Bier trinken darf. Auch das geht in den Stadien der Premier League nicht (mehr).







