An vielen Küsten und Seen im Norden raten Behörden derzeit vom Baden ab. Der Grund sind Bakterien, die allergische Reaktionen auslösen können.

Ideale Wetterbedingungen für Cyanobakterien, hier Schlieren nördlich von Zingst in der Ostsee

Philip Dulian/dpa

dpa/taz | In der Ostsee und in zahlreichen Seen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben sich Blaualgen ausgebreitet. Satellitenbilder des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie zeigen große Algenteppiche vor den Küsten zwischen Rostock und Hiddensee. Diese ziehen sich über das gesamte Binnenmeer bis vor die dänische Küste.

Das Gesundheitsministerium in Schwerin rät daher Badenden, Bereiche mit sichtbaren Algenansammlungen zu meiden. Die Algenblüte erkennt man an einer bläulich-grünen Trübung des Wassers, Schlieren, Algenteppichen an der Oberfläche oder wolkenartigen Verteilungen im Wasser. Die Ansammlungen hängen von Wind und Wetter ab und können sich innerhalb weniger Stunden verändern.