In fast allen Ländern der Welt war im Juli die Erderhitzung zu spüren – sogar in der Antarktis. In 23 Ländern war es der heißeste Juli seit 1940.

Während einer Hitzewelle in Paris suchen Menschen an einem Nebelbrunnen auf der Place du Trocadéro Abkühlung

Dimitar Dilkoff/AFP/dpa

Für zahlreiche Länder der Welt war der vergangene Monat der heißeste Juli seit 1940. Das zeigt eine Analyse der taz auf Basis von Daten des EU-Klimadienstes Copernicus. Zu den 23 Ländern mit Hitzerekord zählen unter anderem Spanien, Frankreich und Russland sowie mehrere Länder in Mittelamerika und in der Sahelzone in Afrika. In diesen Ländern leben insgesamt etwa eine Milliarde Menschen, rund 12 Prozent der Weltbevölkerung.

Eine ähnliche Analyse der Nachrichtenagentur AFP zählte 33 Länder mit Hitzerekord und 900 Millionen betroffene Menschen. Die US-Wetterbehörde NOAA teilte zudem mit, dass der Monat auch in den USA der heißeste Juli seit 130 Jahren war. Dort leben weitere 350 Millionen Menschen. In der taz-Analyse lag der Juli 2026 dort sehr knapp unter dem Rekord.