Stand: 15.08.2026 • 13:43 Uhr
Jeden Samstag protestieren Ultraorthodoxe vor einem Café in Jerusalem, das auch am Sabbat geöffnet hat. Säkulare Israelis halten dagegen. Der Streit zeigt, wie tief der Konflikt um Religion und die Zukunft des Landes reicht.
Seit Wochen spielt sich samstags vor dem Café Basimta in Jerusalem dasselbe Bild ab: Die Polizei stellt Absperrgitter auf und versucht, zwei Gruppen voneinander zu trennen.
Auf der einen Seite stehen ultraorthodoxe Juden, sogenannte Haredim. Sie protestieren dagegen, dass das Café am Sabbat geöffnet ist. Auf der anderen Seite versammeln sich säkulare Israelis, die demonstrativ kommen, um dort einen Kaffee zu trinken.
Eine von ihnen ist Laura Wharton. Ihr geht es um das Recht säkularer Juden, ihren Alltag auch am jüdischen Ruhetag selbst bestimmen zu können. "Wir wollen sicherstellen, dass diese Freiheit erhalten bleibt", sagt Wharton.











