PfadnavigationHomeSportFormel-E-Finale in London„Ich will die Meisterschaft gewinnen“ – Wehrlein im AngriffsmodusStand: 12:13 UhrLesedauer: 2 MinutenWill wieder jubeln: Pascal WehrleinQuelle: VCG via Getty ImagesIn London entscheidet sich an diesem Wochenende die Formel-E-Weltmeisterschaft – Porsche-Pilot Pascal Wehrmann hat ein klares Ziel. Die Titelkandidaten trennen nur wenige Punkte.Er hat eine klare Mission. Am Samstag und Sonntag startet in London der finale „Double Header“ der Formel E. Vier Fahrer führen das Feld an, haben nur wenige Punkte Abstand – der Titel ist für sie zum Greifen nah. Rein rechnerisch könnten sogar neun Fahrer den WM-Pokal mit nach Hause nehmen. Angeführt wird das Fahrerfeld von Jake Dennis (Andretti/146 Punkte), knapp dahinter folgen Mitch Evans (Jaguar/144 Punkte) und der deutsche Porsche-Pilot Pascal Wehrlein (141 Punkte).„Ich will die Rennen gewinnen, die Meisterschaft gewinnen und die Teamwertung gewinnen“, sagt Wehrlein. „Wir müssen stark sein, auf einer Runde, aber auch im Rennen. Und auch speziell im Qualifying – hier möchte man vorne stehen, weil die Strecke sehr eng ist.“Lesen Sie auchBeflügeln ihn seine Erinnerungen an 2024, als er in London den WM-Titel holte? Wehrlein: „Es schadet mit Sicherheit nicht, aber zwei Jahre später ist es eine andere Situation, eine andere Ausgangslage. Aber insgesamt ist das gute Gefühl von damals etwas, an das man sich gerne erinnert und was vielleicht eine Motivation für mich ist.“Beginn einer neuen ÄraFormel-E-Boss Jeff Dodds sagte vor dem Rennen: „Ich bin total begeistert. Ich freue mich über die Anzahl der Teams, die nach London kommen und die Chance haben, am Ende der Saison den großen Pokal für den Fahrer in die Höhe zu stemmen. Es sorgt auf Teamebene für viel mehr Spannung.“Lesen Sie auchDas Finale in London markiert auch den Beginn einer neuen Ära. Zum letzten Mal wird auf dem Stadtkurs im Ausstellungszentrum ExCeL gefahren. Ab kommender Saison nutzt die Formel E die Kult-Strecke Brands Hatch. Grund: Das neue Gen-4-Auto, das ab der nächsten Saison zum Einsatz kommt, ist zu groß und zu leistungsstark. 600 kW (816 PS) statt 350 kW (476 PS) Höchstleistung und permanenter Allradantrieb – es ist der größte Leistungssprung in der vollelektrischen Motorsportserie.