DIE ZEIT: Frau Tastler, es ist extrem heiß, und Sie sind den ganzen Tag im Freibad, können sich jederzeit im Wasser abkühlen oder ein Eis holen. Hört sich fantastisch an.

Petra Tastler: Ich kann mir nichts anderes mehr vorstellen. Ich habe zwei Jahre lang als medizinische Verwaltungsassistentin gearbeitet und gemerkt: Ich bin kein Büro-Tippser. Ich brauche den Trubel, die Lautstärke der Kinder. Beckenaufseherin ist der beste Job.

ZEIT: Gleichzeit tragen Sie viel Verantwortung. Heuer gibt es in Österreich so viele Badeunfälle wie schon lange nicht mehr. Bis Ende Juli sind 32 Menschen beim Schwimmen ertrunken. Mussten Sie schon einmal ein Leben retten?