Hürtgenwald/Leverkusen (dpa) - Rund 200 frische Einsatzkräfte sind am Abend im Hürtgenwald eingetroffen, um Feuerwehrleute im Waldbrandgebiet nach einem 24-Stunden-Einsatz abzulösen. Insgesamt 46 Fahrzeuge von Einheiten aus Leverkusen, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und dem Oberbergischen Kreis hätten sich auf den Weg gemacht, teilte die Lagedienstführung der Feuerwehr Leverkusen mit. Auch Kräfte von Hilfsorganisationen unterstützen die Feuerwehren. Die Bereitschaftskräfte sollen bis Samstagmorgen vor Ort eingesetzt werden.Auch Feuerwehren aus Coesfeld und Gelsenkirchen wurden mit insgesamt 37 Fahrzeugen und 165 Einsatzkräften zur Unterstützung in das Waldbrandgebiet verlegt. Nach Angaben des Kreises Düren sind aktuell rund 400 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und dem Landesbetrieb Wald und Holz im Einsatz. Je nachdem, wie sich die Wetterlage und der Wind entwickelten, würden die Einheiten „an den unterschiedlichen Fronten auch in der Nacht angreifen“, sagte Landrat Ralf Nolten (CDU). Hubschrauber könnten erst am Samstag wieder zum Einsatz kommen, da sie bei Dunkelheit nicht fliegen.© dpa-infocom, dpa:260814-930-532261/1