2. Bundesliga
Sieben Tore in sechs Testspielen, das Goldene Tor beim Auftaktsieg in Bochum und jetzt das erste Heimspiel der Zweitligasaison: Sebastian Grönning hat sich bei Hertha BSC in den Mittelpunkt gespielt. Gegen den 1. FC Heidenheim soll der Däne erneut vorangehen. Vor allem deshalb, weil er derzeit wie kaum ein anderer Spieler zu Stefan Leitls Fußball passt.
Leitls Bochum-Plan mit Grönning ging voll auf
Dass Grönning beim 1:0 in Bochum zum Matchwinner wurde, überraschte intern niemanden. Der Stürmer war schon in der Vorbereitung einer der auffälligsten Berliner und hatte sich seinen Platz in der Startelf erarbeitet. Leitl hatte zudem einen ganz konkreten Plan mit dem 29-Jährigen. „Vor dem Bochum-Spiel habe ich ihm gesagt: Seba, 60 Minuten all out, und wenn es nicht mehr geht, kommst du raus und Luca Schuler kommt.“
Die Ansage war eindeutig. Grönning sollte von Beginn an mit maximaler Intensität spielen, die Bochumer Innenverteidiger anlaufen, Druck erzeugen und sämtliche Kraftreserven auf dem Platz lassen. Dass er nach 39 Minuten auch noch das entscheidende Tor erzielte, machte den Nachmittag perfekt. Für Leitl war es vor allem die Bestätigung, dass sein Stürmer zurzeit genau die Qualitäten einbringt, die er für sein Spiel braucht.







