FilterRheingau-Taunus-Kreis: Person nach Wildunfall von Auto erfasst Nach einem Wildunfall ist am Freitagmorgen der Fahrer oder die Fahrerin eines Autos von einem anderen Fahrzeug erfasst und schwer verletzt worden. Das Auto war auf einer Landstraße bei Aarbergen-Kettenbach (Rheingau-Taunus-Kreis) mit einem Reh zusammengestoßen, wie die Polizei mitteilte. Nach der Kollision habe der Fahrer oder die Fahrerin ihr Fahrzeug verlassen und nach dem Tier gesucht.Zur gleichen Zeit befuhr ein weiteres Fahrzeug die gleiche Landstraße, schrieb die Polizei. Es erfasste demnach die auf der Fahrbahn befindliche Person. Diese wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und dann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und sucht Zeugen. (dpa)Mörfelden-Walldorf: Wieder brennen 4500 Quadratmeter Wald Großeinsatz für die Feuerwehr im Wald bei Mörfelden-Walldorf. Es brenne eine Fläche von etwa 4500 Quadratmetern, sagte ein Polizeisprecher in Darmstadt. Der Brand wurde am Mittag gemeldet, laut ersten Schätzungen könnte er noch am Nachmittag gelöscht werden. Weitere Informationen waren zunächst nicht bekannt. Erst am Donnerstagabend hatten zwei Brände die Feuerwehr im Landkreis beschäftigt. Zunächst brannte im Wald zwischen Mörfelden-Walldorf und Weiterstadt eine Fläche von rund 2000 Quadratmetern. Vier Stunden später brach in der Vegetation an der Autobahn 60 zwischen Bischofsheim und Rüsselsheim ein Feuer aus. (dpa)Mörfelden und Rüsselsheim: Straßensperrungen wegen BrändenMörfelden. Zwei Vegetationsbrände innerhalb weniger Stunden haben im Landkreis Groß-Gerau Straßensperrungen verursacht. Am Donnerstagabend gegen 19 Uhr habe im Wald zwischen Mörfelden-Walldorf und Weiterstadt eine Fläche von rund 2000 Quadratmetern in Flammen gestanden, teilte das Polizeipräsidium in Darmstadt mit. Die Löscharbeiten seien schwierig gewesen, wegen des Rauchs sei die nahe gelegene Landstraße für drei Stunden gesperrt worden. Gegen 23 Uhr brannte es an der Autobahn 60 zwischen Bischofsheim und Rüsselsheim, für die Dauer des Löschens wurde der rechte Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn in Richtung Rüsselsheim knapp zwei Stunden lang gesperrt. In beiden Fällen war die Brandursache zunächst unklar. (dpa)Regen und Gewitter am Samstag erwartet Offenbach. An diesem Freitag wird es in Hessen nochmals sehr heiß und sonnig. Am Wochenende sollen dann erste Gewitter für niedrigere Temperaturen sorgen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) steigen die Temperaturen heute erneut auf 34 bis 38 Grad. Auch in höheren Lagen wird es bis zu 30 Grad heiß. Auch am Samstag soll es noch zwischen 32 und 38 Grad haben. Gegen Nachmittag und am Abend regnet es teils kräftig - auch Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen sind möglich. Am Sonntag bleibt es laut DWD bewölkt, es kann immer wieder regnen. Im Süden gibt es teils Gewitter und sogar Unwetter. Ab dem Abend bleibt es allerdings trocken. Die Temperaturen unterscheiden sich stark: 24 Grad im Norden, 32 Grad im Süden. Im Bergland kühlt es ab auf 22 Grad. (dpa)Mopedfahrer wird bei Unfall in Dreieich schwer verletztDreieich. Ein 40 Jahre alter Fahrer eines Motorrollers ist in Dreieich-Offenthal (Landkreis Offenbach) bei einem Sturz schwer verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Der Mann war den Angaben zufolge am Donnerstagabend auf Höhe einer Verkehrsinsel nach links von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt. An dem Kleinkraftrad entstand Sachschaden. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt. (dpa)Lkw rammt Rettungswagen: Besatzung und Patient auf die Autobahn geschleudertDiemelstadt. Ein Sattelzug ist am Donnerstagabend auf der Autobahn 44 mit solcher Wucht auf einen stehenden Rettungswagen aufgefahren, dass dabei vier Menschen aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt worden sind.Der Laster habe den Rettungswagen auf der linken Seite aufgerissen, berichtet die Polizei. Im Inneren seien gerade drei Sanitäter damit beschäftigt gewesen, einen Mann zu behandeln, der mit seinen Wagen eine Panne hatte. Deshalb stand der Wagen auf dem Seitenstreifen. Der Sattelzug rutschte nach dem Aufprall eine Böschung hinab und überschlug sich, sein Fahrer wurde leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 19 Uhr, die Autobahn musste bis kurz vor Mitternacht voll gesperrt werden. Nur ein Bewerber: "Hessischer Rundfunk" wählt neuen IntendantenFrankfurt. Florian Hager stellt sich an diesem Freitag im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks zur Wiederwahl als Intendant. Der 50-Jährige ist als einziger Bewerber zur Wahl zugelassen worden. Hager steht seit März 2022 an der Spitze des öffentlich-rechtlichen Senders in Hessen, seine aktuelle Amtszeit endet im Februar 2027.Aktuell ist der gebürtige Schwabe auch Vorsitzender der ARD-Anstalten. Eine Kommission des Rundfunkrates hat ihn als einzigen Kandidaten für die Wahl vorgeschlagen. Eine einfache Mehrheit unter den 32 Mitgliedern des Rundfunkrats reicht für eine erfolgreiche Wahl.Wie lange die neue Amtszeit des Intendanten geht, wird noch festgelegt. Der Rundfunkrat wird dies bei seiner Sitzung in Frankfurt erst nach der Wahl entscheiden, möglich ist rechtlich ein Zeitraum zwischen fünf und neun Jahren.Hager hatte im Dezember 2021 bei der damaligen Intendantenwahl mit knapper Mehrheit gewonnen, für ihn stimmten im zweiten Wahlgang 18 von 32 Rundfunkratsmitgliedern. Er setzte sich gegen Betriebsdirektorin Stephanie Weber durch und trat damit die Nachfolge von Manfred Krupp an. (dpa)Dichter Rauch: Hunderte Heuballen in Hüttenberg verbrannt Hüttenberg. Im Hüttenberger Ortsteil Reiskirchen sind am Donnerstag 1600 Heuballen in Brand geraten, die Rauchwolke war weithin sichtbar. Rund 260 Einsatzkräfte waren im Einsatz, wie der Lahn-Dill-Kreis berichtete. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnte vorsorglich vor möglichen Gesundheitsgefahren."Durch einen Großbrand kommt es im Bereich Hüttenberg Reiskirchen und angrenzenden Bereichen zu einer starken Rauchentwicklung“, teilte das Amt mit. „Es besteht die Möglichkeit von Geruchsbelästigungen und Rauch in Bodennähe in Verbindung mit Sichtbehinderungen."Die Löscharbeiten seien mit umfangreichen Nachlöscharbeiten verbunden, hieß es am Abend vom Landkreis. Die Einsatzkräfte müssten die Brandstelle weiterhin kontrollieren und vorhandene Glutnester löschen. Auch in den kommenden 24 Stunden könne es immer wieder zu Rauchentwicklungen kommen. (dpa)Ermittlungen nach WaldbrändenMaintal/Rodenbach. Nach dem großen Waldbrand bei Rodenbach im Main-Kinzig-Kreis hat sich Forstminister Ingmar Jung (CDU) bei den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz bedankt. Sie hätten „hochprofessionell und mit großer Geschwindigkeit einen der größten Waldbrände in Hessen in den vergangenen 30 Jahren bekämpft“, sagte der Minister beim Besuch des Forstamts in Hanau-Wolfgang. Das Feuer war am Montag an mehreren Stellen in dem Waldstück zwischen Ober- und Niederrodenbach ausgebrochen. Der Landesbetrieb HessenForst geht davon aus, dass 26 Hektar Wald in Flammen standen. Das wäre zwar deutlich weniger als die 55 Hektar, von denen bisher die Rede gewesen war, aber noch immer der größte einzelne Waldbrand in Hessen seit Beginn der Erfassung durch den Landesbetrieb im Jahr 2002.Polizei setzt auf ZeugenhinweiseDie Ermittler gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. „Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen wurden bereits Personen kontrolliert beziehungsweise überprüft und erste Erkenntnisse bewertet. Ein hinreichender Tatverdacht gegen eine bestimmte Person hat sich bislang jedoch nicht ergeben“, erklärte die Polizei.Zur Aufklärung der Brände setzt die Polizei nun auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise geben könnten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. „Wer im Bereich der Brandorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder sonstige auffällige Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, diese der Polizei mitzuteilen“, hieß es. Auch vermeintlich kleine oder zunächst unbedeutend erscheinende Beobachtungen seien womöglich für die Ermittler von Bedeutung.Das Forstministerium setzt auf verschiedene Maßnahmen, um künftig Waldbrände zu verhindern. Dazu zählt der Waldumbau von Wäldern, die von Nadelbäumen geprägt sind, hin zu artenreichen Mischwäldern sowie die Förderung des Wasserrückhalts in den Wäldern und technische Ausstattung für die Reviere wie etwa Löschwasserrucksäcke, erläuterte Minister Jung. (dpa) Feuer auf Grünfläche im Stadtgebiet von DarmstadtDarmstadt. Im Darmstädter Stadtgebiet hat am Donnerstag eine Grünfläche gebrannt. Die Flammen breiteten sich gegen 13:50 Uhr nahe der Kreuzung von der Stirnwegbrücke mit der Straße Am Kavalleriesand aus, wie die Polizei berichtet hat. Die Feuerwehr brachte das Feuer rasch unter Kontrolle, verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt, wie es zu dem Brand gekommen ist, und sucht Zeugen, die sich unter Telefon 06151 / 9690 melden können.Ferkel im Opel-Zoo: Vier Pinselohrschweine geborenKronberg. Seit ein paar Tagen können Besucher des Opel-Zoos vier Pinselohr-Ferkel beobachten. Es sind je zwei Zwillinge: Wie der Zoo in Kronberg im Taunus am Donnerstag mitteilte, haben zwei Muttertiere die Jungen am 5. und 7. August 2026 zur Welt gebracht. Die vier Ferkel erkunden laut Zoo alle gemeinsam die Außenanlage und werden auch alle vier von beiden Sauen gesäugt. Bei dieser Schweineart kümmern sich auch die Keiler um die Jungtiere. Die langen Haarpinsel an den Ohren, die der Art den Namen geben, und das rötlich-braune Fell haben Ferkel noch nicht: Bis die Merkmale sich ausprägen, werden noch einige Monate vergehen. Außerhalb von Zoos leben Pinselohrschweine in Afrika. Dort seien sie noch verbreitet, aber der Bestand gehe zurück, heißt es aus dem Opel-Zoo. Pinselohr­schweine zerstörten oft die Ernte und würden daher gejagt. Zudem dienten sie als Nahrung. Flächenbrand auf Wiese in Mainz-MombachMainz. Die Feuerwehr hat im Mainzer Stadtteil Mombach einen Flächenbrand auf einer Wiese gelöscht. Das Grasland brannte am Mittwochabend auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern, wie die Feuerwehr am Donnerstag berichtet hat. Vor dem Eintreffen der Brandschützer hatten drei Erntehelfer mit Wasser aus Gießkannen und Zweigen ein Ausbreiten der flammen verhindert. Die Wehrleute setzte zunächst Feuerpatschen ein, während die Wasserversorgung aufgebaut wurde. Anschließend wurde die Fläche mit Wasser gelöscht. Die Ursache des Brandes ich noch unbekannt. Streit um Wolfsjagd: BUND legt weitere Beschwerde ein Greifenstein. Umweltschützer setzen ihren Kampf gegen den möglichen Abschuss von zwei Wolfswelpen im Lahn-Dill-Kreis fort. Es sei Beschwerde gegen die gerichtliche Ablehnung des entsprechenden Eilantrags eingelegt worden, teilte der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund Hessen) in Frankfurt mit. Kritisiert werde in dieser Beschwerde unter anderem, dass das Gericht die konkrete Situation in Hessen nicht angemessen berücksichtigt habe. Ziel sei es, den Abschuss bis zur abschließenden gerichtlichen Klärung im Hauptsacheverfahren zu stoppen. Zunächst hatte ein Eilbeschluss die Jagd verhindert, doch am Montag lehnte das Verwaltungsgericht Kassel die Eilanträge des Naturschutzbundes sowie der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe (GzSdW) ab. Damit tritt eine Verfügung des Landes wieder in Kraft, wonach in der Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober im Lahn-Dill-Kreis insgesamt vier junge Wölfe geschossen werden dürfen. Da auf diese Zahl jedoch laut früherer Mitteilung des Regierungspräsidiums Kassel zwei tot aufgefundene Wölfe angerechnet werden, bleibe es bei zwei Jungwölfen. Das betroffene Wolfsrudel lebt bei Greifenstein im Lahn-Dill-Kreis. Der Wolf ist im März dieses Jahres in das Bundesjagdgesetz aufgenommen worden. Seither können Länder die Jagd in Regionen erlauben, in denen sich der Wolf in einem günstigen „Erhaltungszustand“ befindet - wo er also gute Chancen auf einen langfristigen Fortbestand hat. Hessen hatte bereits im Herbst 2024 sein Jagdgesetz geändert und den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen. Regen und Unwetter am Wochenende erwartet Offenbach. Deutlich über 30 Grad, dazu pralle Sonne: Den Menschen in Hessen stehen weitere heiße Tage bevor. Im Südwesten erwarten die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am neutigen Donnerstag bis zu 37 Grad, während die Höchsttemperaturen im Rest des Bundeslandes voraussichtlich zwischen 31 und 34 Grad liegen. Außerdem soll die Sonne scheinen. Am Freitag soll es sogar noch etwas heißer werden: Höchsttemperaturen zwischen 34 bis 38 Grad hält die Vorhersage bereit. Das Wochenende soll endlich etwas Regen bringen - dabei könne es ungemütlich werden. Der Samstag startet laut DWD voraussichtlich heiter bis sonnig mit maximal 32 bis 38 Grad. Im Verlauf des Tages ziehen laut der Vorhersage von Westen Wolken auf.Einzelne, teils kräftige Schauer sowie Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen seien möglich. Auch lokale Unwetter schließen die Meteorologen nicht aus.Am Sonntag kann es laut der Vorhersage gebietsweise schauerartig regnen, begleitet von Blitz und Donner. Lokal könne der Regen unwetterartig ausfallen. Dafür soll es mit Höchsttemperaturen zwischen 23 und 30 Grad etwas weniger warm werden. (dpa)Trockenheit: Bei den Landwirten wird das Viehfutter knappWiesbaden. Angesichts der anhaltenden Trockenheit werden die Futtermittel für viehhaltende Betriebe in Hessen knapp. „Derzeit greifen viele Betriebe zunächst auf ihre Futtervorräte aus dem Vorjahr zurück oder versuchen, zusätzliches Futter zuzukaufen“, teilte eine Sprecherin des Hessischen Bauernverbandes auf Anfrage mit. „Sollten Trockenheit und Ertragsausfälle jedoch anhalten und sich keine ausreichenden Futtermengen beschaffen lassen, kann dies einzelne Betriebe dazu zwingen, Tierbestände anzupassen.“Ob und in welchem Umfang dies notwendig werde, hänge von der weiteren Witterung sowie von den regional verfügbaren Futtermengen ab. Vereinzelt werde bereits berichtet, dass Tiere früher vermarktet oder Bestände reduziert würden. „Von einem flächendeckenden oder außergewöhnlichen Anstieg der Schlachtzahlen in Hessen können wir derzeit jedoch nicht sprechen“, so die Sprecherin. Vermutlich warteten einige Betriebe aktuell noch die weitere Entwicklung der Witterung ab.Besonders der Futtermais leide unter der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen, was sich negativ auf Ertrag und Qualität auswirken dürfte. Aber auch andere Kulturen seien auf ausreichende Niederschläge angewiesen, wie etwa Zuckerrüben. „Wie stark die Auswirkungen letztlich ausfallen, hängt von der weiteren Witterung in den kommenden Wochen ab“, so die Sprecherin.Gerade bei Mais und Zuckerrüben könne Regen im Spätsommer noch einen wichtigen Beitrag zur Ertragsbildung leisten. Die Trockenheit zeige jedoch erneut, dass sich die Landwirtschaft auf häufigere Wetterextreme einstellen müsse und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel immer wichtiger würden. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software