Das chinesische KI-Unternehmen z.ai hat die neueste Version seines Open-Weight-Modells GLM 5.3 veröffentlicht. Das Modell setzt auf den Trainingsdaten seines Vorgängers auf – alle Verbesserungen hat das Unternehmen nach dem Training vorgenommen. Die liegen vor allem in der Quellcodeentwicklung und Cybersicherheit: Die neue Version sei das fähigste Open-Weight-Modell für Softwareentwicklung und habe seine Security-Leistung mehr als verdoppelt, behaupten seine Schöpfer.

Der Hersteller hat sein Modell vor allem mit „Environment Scaling“ verbessert, es also reihenweise künstlich erzeugte Aufgaben lösen lassen. Dabei hat z.ai auch solche Aufgaben eingestreut, die einen erfahrenen Softwareentwickler mehrere Arbeitstage kosten würden. In Benchmarks wie Terminal Bench 3.0, SWE-Marathon und FrontierSWE verbessert sich GLM 5.3 gegenüber dem Vorgänger teils deutlich und hält den Anschluss an die Spitzenreiter, also die Frontier-Modelle von Anthropic und OpenAI.

GLM 5.3 zeigt gute Resultate bei Coding-Benchmarks.

(Bild: z.ai)

Tausende Fehler, teilweise Jahrzehnte alt