Das Analyseunternehmen Trendforce hat eine Bill of Materials (BoM) für Apples vermutlich im September erscheinendes iPhone 18 Pro aufgestellt. Das Ergebnis ist nicht schön: Apple ist offenbar mit einer Preiserhöhung von 38 Prozent gegenüber dem iPhone 17 Pro konfrontiert. Dabei sind primär der Apple-Silicon-Prozessor, der Speicher-Bereich (DRAM und NAND) sowie auch die OLED-Panel die Preistreiber. Unklar bleibt nach wie vor, wie viel davon Apple an die Kundschaft weiterreichen wird. Bislang sieht es danach aus, dass mit Preiserhöhungen zu rechnen ist, die bei Macs, iPad und Zubehör längst umgesetzt sind.
Speicher wird teuerstes Element
Trendforce hat sich für seine Analyse das iPhone Pro mit 256 GByte angesehen. Der BoM-Anteil des Speichers sei „drastisch“ höher geworden, von 10 Prozent auf 34 Prozent innerhalb von nur einem Jahr. Zuvor sei der iPhone-Chip (Application Processor) größter Kostenfaktor gewesen. Die Speicher-Inflation geht laut Trendforce zudem weiter.
Im ersten Halbjahr 2027 werde der BoM-Anteil bereits bei über 40 Prozent liegen. Apple war es bislang nicht gelungen, Alternativen etwa aus China zu finden, was insbesondere politische Gründe hat. Künftig landen Panel und AP laut Trendforce im einstelligen BoM-Bereich, obwohl es auch bei diesen Aufschläge geben dürfte – so möchte Chipfertiger TSMC aufgrund des neuen 2-nm-Prozesses mehr Geld sehen. Hier hat Apple keinerlei alternative Fertiger, obwohl es Spekulationen über neue Verträge mit Intel oder Samsung gab.









