Künstliche Intelligenz ist vielen Lehrkräften schon seit Monaten ein Dorn im Auge. Sie beklagen, dass zahlreiche Studierende und Schüler:innen zu den KI-Tools greifen, um Hausaufgaben zu erledigen und Aufsätze schreiben zu lassen. Ein Professor erwischte seine Studierenden erst kürzlich per Prompt-Injektion bei der KI-Nutzung, während in Mexiko 60.000 Studierende eine Aufnahmeprüfung wiederholen müssen, weil sie mit den Tools online geschummelt haben.Anzeige
KI-Agenten übernehmen Blackboard und Canvas
Gerade für asynchrones Lernen mit Onlinekursen ist KI zu einem Störfaktor geworden. Die New York Times hat dafür mehrere Lehrkräfte interviewt, die digitale Kurse und Prüfungen für ihre Studierenden anbieten. Laut ihnen sind einige ihrer Student:innen mittlerweile dazu übergegangen, KI-Agenten statt Chatbots einzusetzen, um Onlinekurse zu bestehen. Sie befehlen den Tools „Logge dich ein und absolviere das Quiz“, um Prüfungen zu bestehen.
Da KI-Agenten sich über Konnektoren mit Diensten wie Canvas, Brightspace und Blackboard verbinden können, sind diese Aufgaben mittlerweile keine große Herausforderung mehr. Die Agenten loggen sich bei den Diensten ein, analysieren die bereitgestellten Lernmaterialien und füllen dann die Multiple-Choice-Tests oder interagieren laut den Lehrkräften sogar mit anderen Studierenden per Chat.Anzeige






