In einem Marmeladenglas können 200 Milliliter zermanschte Erdbeeren verschraubt werden. Oder Erinnerungen. So wünscht es sich Frieda aus der Buchreihe Die wilden Hühner von Cornelia Funke: »Wisst ihr, was ich mir manchmal vorstelle? Dass man so eine schöne Zeit einfach in ein Marmeladenglas stecken könnte. Und wenn man unglücklich ist, dreht man einfach den Deckel auf und schnuppert ein bisschen dran.«
Mehr als 30 Jahre nach Erscheinen des ersten Buchs und 20 Jahre nach dem ersten Film soll nun eine Serie über Die wilden Hühner in ihren Dreißigern produziert werden. Die Hühner als freilaufende Erwachsene. Fans von früher sind begeistert – lange bevor überhaupt eine Besetzung feststeht, geschweige denn Dreharbeiten begonnen haben. Sie wollen nach all der Zeit das Marmeladenglas ihrer Kindheit aufdrehen und an der Welt der Hühner schnuppern. Doch wonach genau sehnt man sich zurück, wenn die Figuren der Kindheit in der Gegenwart angekommen sind?









