Pfarrer Martin Fuchs bleibt mitten auf dem Festplatz des Straubinger Gäubodenvolksfests vor einem Verkaufsstand stehen: „Pscht. Irgendwann bemerken sie mich.“ Fröhlich wie ein Kind wartet er, bis er entdeckt wird. Und dann tatsächlich: „Ey, wer schaut mich denn da hinten an.“ Schausteller Walter Metzger läuft aus seinem knallgelben Wagen und umarmt den Pfarrer. „Dieser Mann war für mich da, wenn Tränen liefen, wenn ich reden musste, immer“, erzählt er. Seit mehr als 40 Jahren zieht Fuchs ihm und seinen Kollegen mit der katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge über die Festplätze hinterher.