Nigel Farage sieht sich schon vor der Verkündung der Ergebnisse als klaren Gewinner der Nachwahl in Clacton. Der offiziellen Veranstaltung zur Bekanntgabe des Siegers will er aber fernbleiben.14.08.2026, 06.22 Uhr2 LeseminutenDer Vorsitzende der Partei Reform UK: Nigel Farage.Ben Montgomery/ Getty Images Europe(dpa) Der britische Rechtspopulist Nigel Farage hat sich bereits vor der Verkündung des Ergebnisses zum Sieger der Nachwahl im Wahlkreis Clacton erklärt. Der offiziellen Veranstaltung zur Verkündung des Ergebnisses der Wahl für einen Sitz im britischen Parlament wolle er aber aus Sicherheitsgründen fernbleiben, sagte Farage bei einem Parteievent in Clacton vor seinen Anhängern.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Er habe mehr Stimmen erhalten als bei der letzten Wahl in dem Bezirk bei den Parlamentswahlen im Jahr 2024, sagte der Chef der Partei Reform UK und sprach von einem «überzeugenden, überwältigenden Sieg». Im Jahr 2024 erhielt Farage 46,2 Prozent der Stimmen und zog damit als Abgeordneter ins britische Unterhaus ein.An der offiziellen Veranstaltung zur Bekanntgabe der Ergebnisse will Farage jedoch nicht teilnehmen. Ein Sprecher der Reform-Partei teilte der BBC mit, die Polizei der Grafschaft Essex habe Farage wegen einer «glaubwürdigen Drohung gegen ihn» geraten, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Polizei äusserte sich bislang nicht zu dem Umstand.Erst vor wenigen Wochen hatte Farage seinen Parlamentssitz abgegeben. Zuvor war er wegen umstrittener Spenden und Zuwendungen in die Schlagzeilen geraten. Die anderen grossen Parteien warfen Farage ein Ablenkungsmanöver vor und weigerten sich, Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen. Als Hauptkonkurrent gilt deshalb ausgerechnet Spasskandidat Count Binface («Graf Mülltonnengesicht»).Passend zum Artikel