Über 500 betrügerische Browsererweiterungen hat ein Sicherheitsunternehmen im Chrome Web Store gefunden. Damit sollen Internetsperren per VPN umgangen werden, es könnten aber Daten abfließen. Trotzdem lässt Google die Herausgeber unbehelligt weitermachen. Derweil haben KI-Anbieter neue Modelle und Versionen eingeführt. Google bringt Gemini 3.7 Flash, das insbesondere Coding- und Agentenaufgaben schneller erledigen soll. OpenAI beschleunigt GPT-5.6 Sol mit Ultrafast auf Cerebras-Hardware. DeepSeek V4-Pro wird für alle verfügbar und kommt mit Zeitzonen-Tarif. In Taiwan hat die jährliche Krisenübung zur Vorbereitung auf mögliche Angriffe am Donnerstag erstmals auch Online-Einschränkungen umfasst. Mobiles Internet war für eine halbe Stunde praktisch unbenutzbar, aber es wurden auch Angriffsszenerien simuliert – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Zur Umgehung amtlicher Websperren brauchen Nutzer verschlüsselte Verbindungen (Virtual Private Networks, VPN). Es gibt zahlreiche Anbieter – aber auch Betrüger, die unter fremden Namen auftreten. Anfang Juni hat Palo Alto Networks über 18 betrügerische Erweiterungen für Chrome und andere Chromium-basierte Browser berichtet, die im Chrome Web Store feilgeboten werden und Daten abgreifen könnten. Doch das Problem ist viel größer. Google hat nur teilweise reagiert. Das IT-Sicherheitsunternehmen Socks beschuldigt den Datenkonzern, die Herausgeberkonten einfach weitermachen zu lassen. Demnach haben 15 zuvor bereits identifizierte Herausgeber immer noch 250 Plugins im Chrome Web Store gelistet, die zum Teil dieselben IP-Adressen nutzen: Hunderte irreführende VPN-Erweiterungen im Chrome Store.








