In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.Richter weist Klage der US-Regierung gegen Harvard zurückEin US-Bundesrichter hat eine Klage der Regierung von Präsident Donald Trump gegen die Eliteuniversität Harvard wegen deren Umgang mit Antisemitismus-Vorwürfen abgewiesen. Richter Richard Stearns in Boston urteilte am Donnerstag, die Regierung habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass Harvard gegen Bestimmungen des US-Bürgerrechtsgesetzes zum Schutz vor Diskriminierung verstoßen habe.Das US-Justizministerium hatte Harvard im März verklagt. Die Regierung warf der Universität vor, sie habe während propalästinensischer Proteste auf dem Campus im Jahr 2024 ein „feindliches Umfeld“ für jüdische und israelische Studierende geduldet und sei nicht ausreichend gegen antisemitisches und antiisraelisches Verhalten eingeschritten. Mit der Klage wollte die Regierung unter anderem erreichen, dass Harvard hohe Zuschüsse aus Bundesmitteln zurückzahlen muss und keine weiteren Gelder beanspruchen kann. Harvard erklärte, die Hochschule nehme den Schutz ihrer jüdischen und israelischen Studenten und Mitarbeiter ernst und habe verschiedene Maßnahmen gegen Antisemitismus ergriffen. Trump-Regierung schafft Jahresbericht zum Zustand der Arktis abDie Regierung von Präsident Donald Trump hat die Veröffentlichung eines wichtigen Klimaberichts zum Zustand der Arktis gestoppt. Die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) werde den seit 2006 jährlich erscheinenden Bericht in diesem Jahr nicht veröffentlichen, teilte die Behörde mit. Forscher suchen nun nach einem Weg, die Ergebnisse trotzdem zu publizieren.Der letzte Arktis-Bericht war im Dezember veröffentlicht worden, als Trump bereits im Amt war. Einen Grund für die Entscheidung, ihn 2026 zu streichen, nannte die NOAA nicht. Bereits veröffentlichte Berichte würden aber weiterhin öffentlich verfügbar sein, erklärte sie. In den vergangenen Jahren hat der nach dem Peer-Review-Verfahren erstellte Bericht zentrale Veränderungen in der Arktis gebündelt dokumentiert und öffentlich sichtbar macht. Seine Bedeutung stützt sich auf eine breite internationale Autorenschaft und darauf, dass er viele Indikatoren wie Luft- und Meerestemperaturen, Permafrost oder Ökosystemveränderungen zusammenführte.Vor kurzem hat mein Kollege Joachim Müller-Jung analysiert, wie durch Trumps Wissenschaftspolitik global wichtige Datenschätze in Gefahr geraten:Donald Trump hat einmal über Karoline Leavitt gesagt, ihre Lippen würden sich „wie ein Maschinengewehr bewegen“. Und er versprach, seine Pressesprecherin „niemals“ zu ersetzen. Nun legt sie nach anderthalb Jahren ihr Amt nieder. Meine Kollegin Magdalena Tröndle erinnert an drei Auftritte Leavitts, die in Erinnerung bleiben werden:Senatoren fordern Aufklärung über Zustände auf Flugzeugträger Nach alarmierenden Berichten über die Zustände auf dem in Nahost eingesetzten Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ fordern Mitglieder des Senats Aufklärung. Die Regierung solle erklären, was sie tue, um die Streitkräfte auf dem schwimmenden Luftwaffenstützpunkt zu unterstützen, schrieb der Senator aus dem Bundesstaat Connecticut, Richard Blumenthal, auf X. „Weitverbreitete Berichte über Versorgungsengpässe, Probleme bei den Sanitäranlagen, eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit und mehr erfordern sofortiges Handeln.“Der Demokrat hat eine offizielle Anfrage als Mitglied des Senatskomitees für die US-Streitkräfte an Verteidigungsminister Pete Hegseth und Marine-Staatssekretär Hung Cao gerichtet. Darin heißt es, die „Abraham Lincoln“ habe seit nunmehr fast sieben Monaten am Stück keinen Hafen mehr angelaufen – eine Rekorddauer, die für die Besatzung offenbar spürbar zur Belastung wird. Fehlende Seife und verstopfte Klos sind demnach nicht einmal das schlimmste Problem: Bei Soldatinnen und Soldaten sei eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit festzustellen, heißt es. Es seien „Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Außendecks“ geäußert worden und, ebenfalls unschön für die Besatzung: Störungen im Postverkehr hätten dazu geführt, dass viele an das Schiff adressierte Versorgungspakete über Monate auf dem Transportweg verloren gegangen seien.Der ebenfalls demokratische Senator aus Arizona, Ruben Gallego, kündigte an, den Flugzeugträger mit einer parteiübergreifenden Delegation besuchen zu wollen, um die Lage in Augenschein zu nehmen. „Die Geschichten von Besatzungsmitgliedern, die damit drohen, vom Schiff zu springen, sind ein erschreckendes Alarmläuten dafür, wie schlimm die Situation geworden ist“, schrieb er auf X. Trumps Umgang mit seinen Marinetruppen sei „nicht nur abstoßend, sondern auch gefährlich“, kritisierte Gallego. „Diese Seeleute haben ein Anrecht darauf zu wissen, wann sie nach Hause zurückkehren werden.“Sabrina FrangosUSA stellen Militärschläge gegen Drogenkartelle in Kolumbien in AussichtUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Mittwoch gemeinsame Militärschläge gegen bewaffnete Gruppen in Kolumbien in Aussicht gestellt. Auf einer Konferenz der von den USA geführten Koalition gegen Drogenkartelle in Panama sagte Hegseth, Kolumbien habe „gemeinsame Militäroperationen zur Zerstörung von Terroristen und Terrornetzwerken“ genehmigt. Als legitime Ziele nannte er von den USA als Terrororganisationen eingestufte Gruppen wie die Nationale Befreiungsarmee (ELN). Die neue konservative Regierung Kolumbiens unter Präsident Abelardo De La Espriella hat sich der von den USA geführten Koalition angeschlossen. Hegseth berief sich auf eine Neuauflage der Monroe-Doktrin aus dem 19. Jahrhundert, die er in Anlehnung an US-Präsident Donald Trump als „Donroe-Doktrin“ bezeichnete. Zudem kritisierte er den Internationalen Strafgerichtshof und rief die Verbündeten zum Austritt aus der Organisation auf. Sabrina FrangosUS-Militärhubschrauber stürzt in Texas ab – zwei ToteEin Hubschrauber des US-Militärs ist in Texas abgestürzt. Die zwei Piloten an Bord kamen dabei ums Leben, wie der US-Sender CNN und lokale Nachrichtensender übereinstimmend unter Berufung auf die zuständige Polizeibehörde berichteten. Der Absturz des Apache-Hubschraubers ereignete sich demnach in der Nähe des Militärstützpunkts Fort Hood der US-Landstreitkräfte auf einem Feld bei der Ortschaft Salado, wo der Crash einen Flächenbrand auslöste.Warum der Hubschrauber verunglückte, ist noch unklar. Der Militärstützpunkt Fort Hood bestätigte den Absturz in einer Stellungnahme, ohne Bezug auf die Todesopfer zu nehmen. „Unsere Gedanken sind mit der Crew und ihren Familien, während wir auf weitere Informationen warten“, sagte der kommissarische kommandierende General, Ethan Diven, laut der Mitteilung. Das Pentagon äußerte sich zunächst nicht zu dem Absturz.Lena SpilgerLeavitt auf X: Amt war „Ehre und Abenteuer" Der Post von Karoline Leavitt auf X zum Nachlesen: White-House-Sprecherin Karoline Leavitt hört aufDie Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, legt ihr Amt Ende August nieder. Das teilte Donald Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social mit. Der amerikanische Präsident schrieb, Leavitt wolle mehr Zeit mit ihren „wunderbaren kleinen Kindern“ und der Familie verbringen. Das sei eine Entscheidung, die er vollständig nachvollziehen könne. Sie habe als Sprecherin einen großartigen Job „im Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit“ gemacht. Leavitt werde künftig eine seiner „führenden außenstehenden Beraterinnen“ und eine einflussreiche Stimme in der republikanischen Partei sein, schrieb Trump weiter. Die Achtundzwanzigjährige hatte im Mai eine Tochter zur Welt gebracht. Leavitts Sohn war im Juli zwei Jahre alt geworden. Leavitt schrieb in einem längeren Beitrag auf X, der Posten sei eine einmalige Ehre und ein unvergessliches Abenteuer gewesen. Es habe ihr große Freude gemacht, die „linksliberalen Medien zur Rechenschaft zu ziehen“ und sicherzustellen, dass das amerikanische Volk die Wahrheit über die Erfolge Trumps höre. Nach der Geburt ihrer Tochter habe sie allerdings gemerkt, sie könne in diesem Amt nicht die „beste Muttter“ sein, die ihre Kinder verdienten. Sie werde sich trotzdem weiterhin lautstark für MAGA und die Republikaner einsetzen. Weiter behauptete Leavitt, das Land werde durch eine „extremistische“ demokratische Partei bedroht, „die alles zerstören will, was an Amerika großartig ist“. Ihr Kampf sei deswegen noch lange nicht vorbei. Leavitt hatte sich 2024 dem Wahlkampfteam von Trump angeschlossen. Zudem verantwortete sie die Pressearbeit seines Übergangsteams, bevor Trump sie zur Sprecherin des Weißen Hauses ernannte. Sie ist die jüngste Person, die dieses Amt jemals innehatte. Lena SpilgerWeniger Impfempfehlungen: WHO kritisiert USA scharfDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert mit Sorge und scharfer Kritik auf die Kinderimpf-Politik der US-Regierung. Präsident Donald Trump verfügte zuletzt in einem Dekret, die Zahl der empfohlenen Impfungen zu reduzieren. Außerdem fordert er die Aufteilung von Kombi-Impfungen auf mehrere Arztbesuche. Dies stehe „nicht im Einklang mit dem Stand der Wissenschaft“, konterte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.„Impfpolitik sollte sich an einer fundierten, unabhängigen und transparenten Bewertung des besten verfügbaren Kenntnisstandes orientieren und nicht an politischer Einflussnahme“, forderte Tedros in einer Pressekonferenz.Berichte: Bedrohung durch Rakete Grund für Trumps TäuschungsmanöverDie Bedrohung durch eine Rakete soll laut amerikanischen Medien der Grund für das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump vom NATO-Gipfel in der Türkei gewesen sein. Während CNN unter Berufung auf einen Informanten von einer konkreten Bedrohung durch eine schultergestützte Rakete berichtete, schrieb die „New York Times“ unter Hinweis auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen von einer konkreten Bedrohung durch eine Boden-Luft-Rakete gegen die Präsidentenmaschine Air Force One. Zudem sei in der Nähe des NATO-Gipfels eine Person mit einer schultergestützten Rakete gesichtet worden.Laut CNN befürchteten die Beamten, dass Trump in höchster Gefahr sei. So habe Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt. Den Informationen der „New York Times“ zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Herr Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“Die „Washington Post“ hatte am Montag enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem NATO-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der Präsident stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveticker USA unter Trump: Pentagon prüft Neuausrichtung der US-Nuklearstrategie | FAZ
Bericht: Fokus auf Szenarien regionaler Kriege mit China oder Russland +++ Senatoren fordern Aufklärung über „schlimme Situation“ auf Flugzeugträger +++ White-House-Sprecherin Leavitt hört auf +++ alle Neuigkeiten im Liveblog






