Im April hatte US-Verkehrsminister Sean Duffy eine Anwerbekampagne gestartet, um freie Stellen von Fluglotsen zu besetzen. Im ganzen Land fehlten sie. Per Werbung auf YouTube sollten speziell Gamer angesprochen werden: Sie könnten ihre Xboxen und Playstations gegen Radarbildschirme eintauschen. »Dafür hast du trainiert«, heißt es in dem Spot. »Werde Fluglotse. Das ist kein Spiel. Das ist ein Beruf.«

»Um die nächste Generation von Fluglotsen zu erreichen, müssen wir uns anpassen«, sagte Duffy damals der »New York Times«. Indem man sich an Gamer wende, erreiche man laut Duffy eine wachsende Zielgruppe junger Erwachsener, die über viele der fachlichen Kompetenzen verfügten, die man als erfolgreicher Fluglotse benötige.Mittlerweile hat Duffys unorthodoxe Herangehensweise offenbar Früchte getragen. Er hat mitgeteilt, dass die Federal Aviation Administration über 2000 Gamer als Fluglotsen eingestellt habe, ebenso viele seien auf der Warteliste. Die Reaktionen fallen geteilt aus, wie etwa der Independent berichtet. Viele feiern die Trump-Regierung für die neue Methode, etliche haben jedoch Sicherheitsbedenken.

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