Als ein großer Teil der Welt Anfang August auf die Bilder der Zehntausenden Flüchtlinge blickte, die über Zäune, Mauern und das Meer in die spanische Exklave Ceuta drängten, da schaute Imane Jallal auf ihre Computermonitore. Auf Deadlines und Angebote, die sie an die großen Automobilhersteller schicken wird. Sie saß in ihrem Büro in Tanger an der Atlantikküste, in einer Stadt mit dem größten Hafen der Mittelmeerregion, an dem Zehntausende in Marokko produzierte Autos auf die Verschiffung in alle Welt warten.