Im Juli sind durch russische Angriffe so viele ukrainische Zivilisten binnen eines Monats ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht. Mindestens 437 Menschen seien in der Ukraine getötet und 2610 weitere Zivilisten verletzt worden, heißt es von der Uno-Menschenrechtsbeobachtermission. Das sei im Vergleich zum Juni ein Anstieg um 30 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli sogar eine Erhöhung um 70 Prozent. »Die Zahl der Getöteten ist die höchste, die seit Mai 2022 erfasst wurde«, heißt es .
Die tatsächliche Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher. Die Überprüfung von Todesmeldungen dauere an. In diesem Jahr habe sich die Zahl der Opfer von Monat zu Monat erhöht. Dabei habe es die ukrainische Hauptstadt Kyjiw im Juli besonders hart getroffen. Demnach seien dort 54 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt worden.Grund seien die massiven russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Marschflugkörpern, heißt es. Aber auch Drohnenschläge und Gleitbomben seien weiter eine große Gefahr für die Menschen. Die Ukraine beklagt seit Monaten, sich vor den intensivierten russischen Angriffen mit ballistischen Raketen nicht ausreichend schützen zu können, weil es an Raketen für das effektive Abwehrsystem vom Typ Patriot fehle.














