Verschimmelte Duschen, kaputte Toiletten, rationiertes Essen: Die Besatzung des US-Flugzeugträgers »Abraham Lincoln« ist offenbar am Limit. Nach Berichten über Suizidversuche schlagen Familien bei der Marineführung Alarm.
13.08.2026, 11.49 Uhr
Der Flugzeugträger USS »Abraham Lincoln« im Arabischen Meer
Die psychische Verfassung der Matrosen an Bord der USS »Abraham Lincoln« scheint sich zunehmend zu verschlechtern. Die Besatzung befindet sich bereits im neunten Monat im Einsatz auf See – für den Flugzeugträger der USA ein Rekord, für die Matrosen eine mentale Herausforderung.
Das Kriegsschiff verließ San Diego am 21. November 2025 mit Ziel Pazifik. Es wurde jedoch noch vor den am 28. Februar begonnenen US-israelischen Angriffen auf Iran in die Krisenregion umgeleitet. Seither ist der Flugzeugträger im Arabischen Meer im Einsatz, um die US-Seeblockade gegen Schiffe durchzusetzen, die versuchen, iranische Häfen anzulaufen oder zu verlassen.Matrosen wollten offenbar über Bord springenWegen der Zustände an Bord der »Lincoln« schlagen auch US-Politiker bereits Alarm. »Es gibt verschimmelte Duschen, kaputte Toiletten«, beschrieb Mike Levin, ein demokratischer Kongressabgeordneter, die Situation auf X . Es gebe »lange Phasen ohne warmes Wasser und eine Mahlzeit, die sich auf eine halbe Tasse Reis und zwei Tortillas beschränkt«, monierte Levin.











