FilterRegen und Unwetter am Wochenende erwartet Offenbach. Deutlich über 30 Grad, dazu pralle Sonne: Den Menschen in Hessen stehen weitere heiße Tage bevor. Im Südwesten erwarten die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am neutigen Donnerstag bis zu 37 Grad, während die Höchsttemperaturen im Rest des Bundeslandes voraussichtlich zwischen 31 und 34 Grad liegen. Außerdem soll die Sonne scheinen. Am Freitag soll es sogar noch etwas heißer werden: Höchsttemperaturen zwischen 34 bis 38 Grad hält die Vorhersage bereit. Das Wochenende soll endlich etwas Regen bringen - dabei könne es ungemütlich werden. Der Samstag startet laut DWD voraussichtlich heiter bis sonnig mit maximal 32 bis 38 Grad. Im Verlauf des Tages ziehen laut der Vorhersage von Westen Wolken auf.Einzelne, teils kräftige Schauer sowie Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen seien möglich. Auch lokale Unwetter schließen die Meteorologen nicht aus.Am Sonntag kann es laut der Vorhersage gebietsweise schauerartig regnen, begleitet von Blitz und Donner. Lokal könne der Regen unwetterartig ausfallen. Dafür soll es mit Höchsttemperaturen zwischen 23 und 30 Grad etwas weniger warm werden. (dpa)Trockenheit: Bei den Landwirten wird das Viehfutter knappWiesbaden. Angesichts der anhaltenden Trockenheit werden die Futtermittel für viehhaltende Betriebe in Hessen knapp. „Derzeit greifen viele Betriebe zunächst auf ihre Futtervorräte aus dem Vorjahr zurück oder versuchen, zusätzliches Futter zuzukaufen“, teilte eine Sprecherin des Hessischen Bauernverbandes auf Anfrage mit. „Sollten Trockenheit und Ertragsausfälle jedoch anhalten und sich keine ausreichenden Futtermengen beschaffen lassen, kann dies einzelne Betriebe dazu zwingen, Tierbestände anzupassen.“Ob und in welchem Umfang dies notwendig werde, hänge von der weiteren Witterung sowie von den regional verfügbaren Futtermengen ab. Vereinzelt werde bereits berichtet, dass Tiere früher vermarktet oder Bestände reduziert würden. „Von einem flächendeckenden oder außergewöhnlichen Anstieg der Schlachtzahlen in Hessen können wir derzeit jedoch nicht sprechen“, so die Sprecherin. Vermutlich warteten einige Betriebe aktuell noch die weitere Entwicklung der Witterung ab.Besonders der Futtermais leide unter der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen, was sich negativ auf Ertrag und Qualität auswirken dürfte. Aber auch andere Kulturen seien auf ausreichende Niederschläge angewiesen, wie etwa Zuckerrüben. „Wie stark die Auswirkungen letztlich ausfallen, hängt von der weiteren Witterung in den kommenden Wochen ab“, so die Sprecherin.Gerade bei Mais und Zuckerrüben könne Regen im Spätsommer noch einen wichtigen Beitrag zur Ertragsbildung leisten. Die Trockenheit zeige jedoch erneut, dass sich die Landwirtschaft auf häufigere Wetterextreme einstellen müsse und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel immer wichtiger würden. (dpa)Mutter und Kinder leicht verletzt: Wohnhaus in Kelkheim in FlammenKelkheim. Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus im Main-Taunus-Kreis sind drei Bewohner leicht verletzt worden. Ein kleines Mädchen, ein Jugendlicher und die Mutter der beiden wurden am frühen Morgen im Kelkheimer Ortsteil Münster gesundheitlich versorgt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Ersten Schätzungen zufolge entstand bei dem Feuer ein Schaden in Höhe von knapp einer Million Euro. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Die Polizei ermittelt. (dpa)Akku als Brandursache vermutet: Fachwerkhaus ausgebrannt Nentershausen. In einem Fachwerkhaus in Nentershausen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) ist am Mittwochabend ein Feuer ausgebrochen. Nach den Löscharbeiten sei das Haus nicht mehr bewohnbar, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Ein vorerkrankter Bewohner sei zur Abklärung in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben der Polizei hatte vermutlich ein defekter Geräteakku im Erdgeschoss des Hauses das Feuer ausgelöst. Anschließend griffen die Flammen demnach auf die Einrichtung über. An das betroffene Gebäude grenze L-förmig direkt ein zweites Fachwerkhaus an, das durch den Rauch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. (dpa)Schafherde läuft auf Autobahn, A659 wird kurzzeitig gesperrt Viernheim. Eine entlaufene Schafherde hat kurzzeitig für die Sperrung der Autobahn A659 zwischen Baden-Württemberg und Hessen gesorgt. Die Beamten konnten die Herde am frühen Morgen von der Fahrbahn treiben, wie die Polizei mitteilte. Derzeit sind die Tiere im Bereich der Ortseinfahrt Weinheim. Die Beamten versuchen, die Tiere irgendwie zusammenzuhalten, erklärte ein Polizeisprecher. Am frühen Morgen war die A659 zwischen der Anschlussstelle Viernheim-Ost und dem Autobahnkreuz Weinheim wegen der Tiere komplett gesperrt worden. Die Einsatzkräfte wollten verhindern, dass die Tiere von Autos angefahren werden. Inzwischen rollt der Verkehr wieder. (dpa)8.000 Quadratmeter große Fläche brennt in HattersheimHattersheim. Etwa 8.000 Quadratmeter Wald- und Feldfläche haben in Hattersheim gebrannt. Das Feuer habe sich vom Feld in den Wald ausgebreitet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Einzelne Bäume hätten in Vollbrand gestanden.Am Abend sei das Feuer unter Kontrolle gewesen. Einzelne Glutnester müssten aber noch gelöscht werden, sagte der Sprecher. Der Einsatz werde sich noch in die Nacht ziehen. Demnach waren am Abend 150 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Nach Angaben einer Polizeisprecherin halfen auch zwei Polizeihubschrauber, außerdem sei zeitweise eine Drohne im Einsatz gewesen. (dpa)Lena SpilgerEntwarnung nach Waldbrand bei Bad SchwalbachEin erneuter Waldbrand bei Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis hat zahlreiche Einsatzkräfte beschäftigt. Der Brand auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern sei mittlerweile gelöscht, sagte der Kreisbrandmeister am Abend. Es laufen demnach aber noch umfangreiche Nachlöscharbeiten.Bad Schwalbach: Dritter Waldbrand in einer WocheBad Schwalbach. Bei Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis ist ein neuer Waldbrand ausgebrochen. Um die 250 Einsatzkräfte seien bereits vor Ort, sagte der Kreisbrandmeister am Nachmittag. Wie groß die Fläche ist, auf der es brennt, ist noch unklar. Das betroffene Gebiet liegt einer Mitteilung zufolge im Bereich der Bundesstraße 54 zwischen Bad Schwalbach und Hohenstein. Es steige sichtbar Rauch aus dem Wald auf.In dem Landkreis hatte es bereits am Montag einen Waldbrand gegeben. Zwischen Hohenstein-Breithardt, Born und Bad Schwalbach-Adolfseck standen rund 8.000 Quadratmeter in Flammen. Drei Feuerwehrleute wurden nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzes beim Löschen leicht verletzt. (dpa) Spaziergänger findet qualmende Phosphorgranate Trebur. Mitten in der Nacht hat ein Spaziergänger am Rheinufer bei Trebur im Kreis Groß-Gerau eine rauchende Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das aktuelle Niedrigwasser am Fluss hatte das Kampfmittel freigelegt, wie die Polizei mitteilte. Weil damit wieder Luft an die Granate gelangte, reagierte der Phosphor demnach mit dem Sauerstoff, sodass Qualm von dem alten Kampfmittel aufstieg. Der Spaziergänger habe daraufhin die Polizei gerufen. Noch in der Nacht machten die Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes die Granate unschädlich und transportierten sie ab. Derzeit kann es der Polizei zufolge wegen des niedrigen Wasserstandes häufiger passieren, dass Überreste aus dem Krieg wieder ans Tageslicht kommen. Wer Kampfmittel entdeckt, sollte sie demnach nicht berühren, sondern Abstand halten und sofort die Polizei anrufen. (dpa)Frankfurt: Polizei fahndet nach MesserstecherFrankfurt. Nach dem Tötungsdelikt in Nied, bei dem am Dienstag ein Mann auf offener Straße mit einem Messer so schwer verletzt worden war, dass er noch am Tatort starb, sucht die Polizei weiter nach dem Täter. Wie ein Sprecher mitteilte, hatten die beiden Männer einander den Erkenntnissen zufolge gekannt. Sie hätten sich gegen 12.55 Uhr vor einem Haus an der Coventrystraße getroffen und seien in Streit geraten. Dabei soll der Täter ein Messer gezogen und auf das 24 Jahre alte Opfer eingestochen haben. Nach der Tat sei er in Begleitung von zwei weiteren Personen geflohen. Es werden weiterhin Zeugen der Tat gesucht. Sie werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069/755-98399 bei der Polizei zu melden. Das Tötungsdelikt hatte am Dienstag für großes Aufsehen gesorgt. Auch ein Polizeihubschrauber ist zur Fahndung eingesetzt worden. Rollerfahrer stößt frontal mit Auto zusammen und flüchtetViernheim. Nach einer Kollision mit einem Auto ist der Fahrer eines E-Scooters geflüchtet. Bei dem Unfall entstand ein Schaden an beiden Fahrzeugen, wie die Polizei mitteilte. Demnach soll der Mann am Montagnachmittag zunächst mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit über Fußwege und Bahngleise am Bahnhof in Viernheim gefahren sein. Auf dem Weg in Richtung der Bushaltestellen sei es zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto gekommen. Nach einem kurzen Gespräch der Beteiligten habe der Fahrer die Flucht ergriffen. Den nicht mehr fahrbereiten E-Scooter trug der Mann nach Angaben der Polizei mit sich. Die Polizei sucht nach Zeugen. (dpa)Ermittlungen nach Waldbänden laufen Rodenbach/Bad Schwalbach. Nach mehreren Waldbränden in Hessen laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. „Wir haben verschiedene Spuren, die wir verfolgen und Hinweise, die wir prüfen“, sagte ein Sprecher der Polizei Südosthessen mit Blick auf den großen Waldbrand im Main-Kinzig-Kreis. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. „Der oder die möglichen Brandverursacher könnten nach Einschätzung der Ermittler möglicherweise mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs gewesen sein und dabei auch Taschen mitgeführt haben“, hatten die Ermittler bereits gestern mitgeteilt.Auf rund 55 Hektar bei Rodenbach standen am Montag Bäume in Flammen. Rund 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zudem hatte es am Montag einen Waldbrand im Rheingau-Taunus-Kreis gegeben. Zwischen Hohenstein-Breithardt, Born und Bad Schwalbach-Adolfseck hatten rund 8.000 Quadratmeter Wald gebrannt. Laut Brand- und Katastrophenschutz kam es zu einem Großeinsatz, bei dem drei Feuerwehrleute leicht verletzt wurden.„Wir ermitteln in alle Richtungen. Auch Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen“, hieß es bei der Polizei Westhessen. Die Kripo habe die Ermittlungen übernommen. Sowohl in Rodenbach als auch bei dem Brand im Rheingau-Taunus-Kreis setzt die Polizei nun auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise geben könnten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (dpa)Es bleibt sonnig und heiß in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen müssen die Menschen in Hessen sich noch einmal auf Hitze einstellen. Der Mittwoch bleibt trocken und verbreitet sonnig - bei Temperaturen zwischen 27 Grad in Nordhessen und 33 Grad an Rhein und Main, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Wer die Sonnenfinsternis am Mittwochabend beobachten möchte, hat Glück: Der Himmel bleibt laut Vorhersage klar, auch in der Nacht zum Donnerstag. Die Temperaturen sollen auf 18 bis 13 Grad fallen, im Nordosten sogar bis auf zehn Grad. Am Donnerstag wird es nach Angaben des DWD sonnig und trocken. Die Temperaturen sollen auf 31 bis 34 Grad klettern, im Südwesten sogar auf 37 Grad. In der Nacht zum Freitag erwarten die Meteorologen auch keinen Regen. Die Temperaturen sollen auf 21 bis 16 Grad fallen. In den Städten bleiben die Werte teils bei 23 Grad. Am Freitag wird es in weiten Teilen Hessens dann sehr heiß: Der DWD erwartet Temperaturen zwischen 34 und 38 Grad. (dpa)Verdacht auf Brandstiftung nach Waldbrand in MaintalMaintal. Mehr als 5000 Quadratmeter Waldfläche sind bei zwei Bränden im Stadtwald von Maintal-Dörnigheim beschädigt worden. Die Feuer brachen am Dienstagabend zwischen der Kennedystraße und der Bahnlinie aus, wie die Polizei mitteilte.Zunächst wurde demnach gegen 18.55 Uhr ein Feuer nördlich der Hermann-Löns-Straße gemeldet. Einsatzkräfte entdeckten dort einen Bodenflächenbrand auf etwa 20 mal 20 Metern. Wenig später stießen sie im Bereich der drei Seen auf eine zweite Brandstelle. Dort hatte sich das Feuer auf rund 100 mal 50 Meter ausgebreitet.Die Feuerwehr brachte beide Brände nach Polizeiangaben zügig unter Kontrolle und löschte sie vollständig. Wie es zu den Feuern kam, war zunächst unklar. Eine Brandstiftung schließt die Polizei nach eigener Bewertung derzeit nicht aus. (dpa)Auto in Reichelsheim von Zug erfasstReichelsheim. Ein Auto ist auf einem Bahnübergang in Mittelhessen von einem Zug erfasst worden. Die Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die 65-Jährige am Dienstagabend an den geschlossenen Bahnschranken in Reichelsheim im Wetteraukreis vorbei auf die Gleise gefahren. Dort stieß eine heranfahrende Regionalbahn mit dem Wagen zusammen. Durch die Wucht der Kollision wurde die Frau in dem Wagen eingeklemmt. Feuerwehrleute mussten die 65-Jährige mit schwerem Gerät befreien. Anschließend sei sie mit einem Hubschrauber in eine Klink geflogen worden. Die Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Wetter: Erst 38 Grad, dann Regen und Unwetter: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
Trockenheit: Bei den Landwirten wird das Viehfutter knapp +++ Mutter und ihre Kinder bei Feuer in Kelkheim leicht verletzt +++ Autobahn muss wegen Schafherde gesperrt werden +++ Liveblog zu Rhein-Main und Hessen











