Einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge steigen in Mecklenburg-Vorpommern die Chancen auf eine rot-rot-grüne Koalition. Der repräsentativen Befragung für den Neubrandenburger „Nordkurier“ zufolge würden SPD, Linke und Grüne aktuell zusammen auf 45 Prozent der Stimmen kommen. Damit verpassen sie die Stimmenmehrheit nur knapp. Der neue Landtag in Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt.Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, würden der Umfrage zufolge 29 Prozent der Wähler der SPD ihre Stimme geben. Das ist ein Prozentpunkt mehr als bei der letzten Insa-Befragung Ende Juni. Die Linke verharrt demzufolge bei 11 Prozent und die Grünen legen um einen Punkt auf 5 Prozent zu.Allerdings hat auch die AfD weiter in der Wählergunst gewonnen. Der Partei würden laut Insa 36 Prozent der Befragten ihre Stimme geben, ein Prozentpunkt mehr als im Juni. Zur Landtagswahl 2021 lag die AfD noch bei 19,3 Prozent der Stimmen. Das BSW käme nicht in den Landtag Die CDU liegt – wie auch schon im Juni – bei 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat dagegen im Vergleich zum Juni zwei Punkte verloren und kommt jetzt auf 4 Prozent. Die FDP sitzt der Umfrage zufolge bei 3 Prozent (-2,8 zu 2021) fest.Insa gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer Onlinebefragung von 1000 Menschen vom 4. bis 11. August.Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungen die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang. (dpa)Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, Rot-Rot-Grün habe der Umfrage zufolge bereits eine Stimmenmehrheit. Diese Aussage war nicht korrekt und beruhte auf einer fehlerhaften Berechnung der Nachrichtenagentur dpa. Wir haben die Fehler korrigiert und auch die Überschrift angepasst.