Nach Angaben der USA hat Kolumbien gemeinsamen Militäreinsätzen gegen den Drogenhandel zugestimmt. Das südamerikanische Land habe die USA gebeten, sich dem »Kampf gegen den Drogenterrorismus anzuschließen und gemeinsame Militäreinsätze zur Zerschlagung terroristischer Netzwerke genehmigt«, erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.Kolumbien sei als 19. Land einem US-geführten Bündnis für den Kampf gegen die Drogenkartelle (A3C) beigetreten, sagte Hegseth bei einem Treffen der Partnerstaaten in Panama-Stadt. Hegseth prahlte mit dem geplanten militärischen Vorgehen gegen Drogenkartelle: »Wir tun schlechten Menschen Schlechtes an.« Man werde »sehr fähig sein, gegen Drogenkartelle und als terroristisch eingestufte Organisationen Gewalt auszuüben«, fügte er vor Soldaten hinzu.
Trump-naher Staatschef regiertKolumbien wird seit wenigen Tagen vom rechten Staatschef Abelardo de la Espriella regiert, den US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf unterstützt hatte. Der kolumbianische Verteidigungsminister Jorge Mora bestätigte auf der Plattform X die Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens mit den USA. Dieses solle dazu beitragen, »die operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen zu steigern«. Mora würdigte zudem »die positive Reaktion der USA auf die Einladung von Präsident De la Espriella, die Planung, Koordinierung und Durchführung von Einsätzen gegen gemeinsame Bedrohungen zu vertiefen«.










