Die Deutsche Bahn weitet den Einsatz von Bodycams aus. Nach dem Zugpersonal könnten schon bald Hunderte weitere Mitarbeiter die kleinen Kameras am Körper tragen. Rund 2.700 Beschäftigte im Bahnhofsservice und in der Stationsbetreuung sollten schrittweise die Möglichkeit bekommen, freiwillig eine solche Kamera zu tragen, teilte der Konzern mit.Erste Geräte sind demnach bereits an den Hauptbahnhöfen Frankfurt am Main und Bielefeld im Einsatz. Vor der Nutzung sollen die Beschäftigten geschult werden. »Unsere Mitarbeitenden sollen besser geschützt sein: Dafür können sie jetzt auch auf eine Bodycam als Teil der persönlichen Schutzausrüstung zugreifen«, sagte Katja Hüske, Vorständin Personenbahnhöfe DB InfraGO. Die Bahn erhofft sich von den Kameras vor allem eine deeskalierende Wirkung in Konfliktsituationen.Laut DB nehmen Übergriffe auf ihre Beschäftigten zu. Für Aufsehen hatte besonders ein tödlicher Angriff auf einen Zugbegleiter bei Landstuhl in Rheinland-Pfalz zu Beginn dieses Jahres gesorgt. Daraufhin hatte die Bahn den Einsatz von Bodycams in Zügen bereits deutlich ausgeweitet, sie werden seither deutlich verbreiteter im Regional- als auch im Fernverkehr genutzt. Im Juli hieß es, 2000 Mitarbeiter im Fernverkehr würden ab sofort mit den kleinen Kameras ausgerüstet. Der Einsatz der an der Oberbekleidung getragenen Geräte ist freiwillig. Kommt es zu einer gefährlichen Situation, können die Geräte per Knopfdruck eingeschaltet werden.
Bahn stattet weiteres Personal an Bahnhöfen mit Bodycams aus
Bodycams sollen Bahn-Beschäftigte vor Übergriffen schützen. Nach dem Zugpersoal sollen nun auch mehr Mitarbeiter an Bahnhöfen die kleinen Videokameras tragen können.










