Der Münchner Autovermieter Sixt hat dank einer starken Nachfrage von Mittelmeerurlaubern Umsatz und Gewinn gesteigert und nach eigenen Angaben sein 20. Rekordquartal in Folge eingefahren. Die Erlöse legten im zweiten Quartal um 9,9 Prozent zu auf knapp 1,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Vor Steuern verdiente Sixt mit 123 Millionen Euro 14,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Sixt-Finanzchef Franz Weinberger sagte, die Investitionen der vergangenen Jahre in Spanien und Italien zahlten sich aus. Auch in Deutschland habe das Geschäft zugelegt.In den USA sei das Wachstum dagegen schwächer ausgefallen, teilte das Unternehmen weiter mit. Weinberger verwies auf das schwächere Konsumklima. „Die USA sind insgesamt derzeit ein unsicherer Markt“, sagte er. Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada habe an einzelnen Tagen sicherlich zu einer höheren Auslastung geführt, sei für das Geschäftsquartal insgesamt aber irrelevant.
An der Prognose für das Gesamtjahr hält Sixt fest und rechnet weiter mit einem Umsatz zwischen 4,45 und 4,6 Milliarden Euro bei einer Rendite im Bereich von 10 Prozent. In der gesamten ersten Jahreshälfte lag diese Kennziffer bei 5,9 Prozent. Traditionell ist das laufende Sommerquartal für Autovermieter das umsatzstärkste und profitabelste Vierteljahr.






