Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) plant die Anschaffung von Elektroschock-Handschuhen. Diese sollten als »Deeskalationsgeräte« eingesetzt werden, heißt es in einer Bekanntmachung des Heimatschutzministeriums. Für den Kauf seien 10 bis 20 Millionen US-Dollar (etwa 8,7 bis 17,3 Millionen Euro) eingeplant. Bis Ende März 2027 solle die Anschaffung abgeschlossen sein.Mit der Neuanschaffung solle sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte »über die notwendigen Mittel und Ausrüstungen verfügen, um kriminelle, illegal eingereiste Ausländer sicher festzunehmen und aus unserem Land abzuschieben«, zitierten Medien einen Sprecher des Heimatschutzministeriums. Die Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern hat in der Vergangenheit immer wieder für Kritik gesorgt (mehr dazu hier ).Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. (»Generated Low Output Voltage Emitter«) werden nach Herstellerangaben per Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab. Die Bekanntmachung ließ zunächst offen, unter welchen konkreten Bedingungen sie eingesetzt werden sollen.
Demokratinnen kritisieren den Schritt als »willkürlich – und sachlich nicht gerechtfertigt«Die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul und die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates, Letitia James, beide Demokratinnen, kritisierten die Pläne. James sagte: »Wir prüfen die Ausschreibung noch, aber sie scheint willkürlich – und sachlich nicht gerechtfertigt zu sein. Sie scheint gegen eine Reihe von Gesetzen zu verstoßen, und auch gegen unsere Verfassung.«










