Die Besetzung war hochrangig – die Ergebnisse bescheiden. Heute Vormittag tagte für mehrere Stunden der Innenausschuss des Sächsischen Landtages zum Fund der mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle letzte Woche.Noch sind Sommerferien und damit Parlamentspause. Doch alle 18 Ausschussmitglieder waren neben dem sächsischen Innenminister Armin Schuster, Polizei-Inspekteurin Sonja Penzel, dem CEO des Leipziger Flughafens, Götz Ahmelmann und einem Vertreter der Generalbundesanwaltschaft im Sächsischen Landtag vertreten.Die AfD hatte die Sondersitzung einberufen, wollte Antworten auf das Sicherheitsversagen am Leipziger Flughafen.
Die Antworten waren ernüchternd: „Dadurch, dass die Generalbundesanwaltschaft nun die Ermittlungen führt, gab es keine konkreten Antworten“, so Ausschussmitglied Sebastian Wippel (AfD) gegenüber dieser Zeitung.Der Generalbundesanwalt zieht die Ermittlungen nur an sich, wenn es um schwere Straftaten geht, die die innere oder äußere Sicherheit Deutschlands gefährden. Der Vertreter hielt sich in der heutigen Sitzung mit Einzelheiten zurück. Es seien weder der Tatablauf noch die Tatmittel oder mögliche Motive des oder der Täter benannt worden, geschweige denn der Auftraggeber der mit Sprengstoff beladenen Drohne. „Es kann also nach wie vor jeder gewesen sein“, so Wippel.









