Mindestens 44 Tote bei Bootsunglück in SimbabweEine überfüllte Fähre kentert auf dem Karibasee in Simbabwe. Mindestens 44 Menschen sterben. Die Suche nach Überlebenden läuft weiter.12.08.2026, 16.50 Uhr1 LeseminutenDer Damm am Karibasee dient der Stromerzeugung für Sambia und Simbabwe.Oliver Mubonde / Reuters(dpa) Bei einem Bootsunglück in Simbabwe sind laut der Regierung des südafrikanischen Landes mindestens 44 Personen ums Leben gekommen. Eine überfüllte Fähre sei auf dem Karibasee im Nordwesten des Landes bei einer hohen Welle gekentert, teilte das Ministerium für Kommunalverwaltung mit. Das Boot hatte eine Kapazität von 90 Passagieren, jedoch 119 Erwachsene befördert. Eine unbestimmte Anzahl von Kindern war laut Angaben des Ministeriums ebenfalls an Bord.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Der Unfall habe sich am späten Dienstag ereignet. Such- und Rettungsaktion wurden am Mittwoch fortgeführt. Spezialisierte Wasserrettungsteams seien in das Gebiet eingeflogen worden. Bislang wurden 77 Personen gerettet.Der rund 5580 Quadratkilometer grosse Stausee an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe gilt als der weltweit grösste künstliche See nach Volumen. Er dient vor allem der Stromerzeugung für beide Länder, wird aber auch für Fischerei und Tourismus genutzt.