FilterErmittlungen nach Waldbänden laufen Rodenbach/Bad Schwalbach. Nach mehreren Waldbränden in Hessen laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. „Wir haben verschiedene Spuren, die wir verfolgen und Hinweise, die wir prüfen“, sagte ein Sprecher der Polizei Südosthessen mit Blick auf den großen Waldbrand im Main-Kinzig-Kreis. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. „Der oder die möglichen Brandverursacher könnten nach Einschätzung der Ermittler möglicherweise mit einem Fortbewegungsmittel unterwegs gewesen sein und dabei auch Taschen mitgeführt haben“, hatten die Ermittler bereits gestern mitgeteilt.Auf rund 55 Hektar bei Rodenbach standen am Montag Bäume in Flammen. Rund 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zudem hatte es am Montag einen Waldbrand im Rheingau-Taunus-Kreis gegeben. Zwischen Hohenstein-Breithardt, Born und Bad Schwalbach-Adolfseck hatten rund 8.000 Quadratmeter Wald gebrannt. Laut Brand- und Katastrophenschutz kam es zu einem Großeinsatz, bei dem drei Feuerwehrleute leicht verletzt wurden.„Wir ermitteln in alle Richtungen. Auch Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen“, hieß es bei der Polizei Westhessen. Die Kripo habe die Ermittlungen übernommen. Sowohl in Rodenbach als auch bei dem Brand im Rheingau-Taunus-Kreis setzt die Polizei nun auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise geben könnten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (dpa)Rollerfahrer stößt frontal mit Auto zusammen und flüchtetViernheim. Nach einer Kollision mit einem Auto ist der Fahrer eines E-Scooters geflüchtet. Bei dem Unfall entstand ein Schaden an beiden Fahrzeugen, wie die Polizei mitteilte. Demnach soll der Mann am Montagnachmittag zunächst mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit über Fußwege und Bahngleise am Bahnhof in Viernheim gefahren sein. Auf dem Weg in Richtung der Bushaltestellen sei es zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto gekommen. Nach einem kurzen Gespräch der Beteiligten habe der Fahrer die Flucht ergriffen. Den nicht mehr fahrbereiten E-Scooter trug der Mann nach Angaben der Polizei mit sich. Die Polizei sucht nach Zeugen. (dpa)Es bleibt sonnig und heiß in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen müssen die Menschen in Hessen sich noch einmal auf Hitze einstellen. Der Mittwoch bleibt trocken und verbreitet sonnig - bei Temperaturen zwischen 27 Grad in Nordhessen und 33 Grad an Rhein und Main, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Wer die Sonnenfinsternis am Mittwochabend beobachten möchte, hat Glück: Der Himmel bleibt laut Vorhersage klar, auch in der Nacht zum Donnerstag. Die Temperaturen sollen auf 18 bis 13 Grad fallen, im Nordosten sogar bis auf zehn Grad. Am Donnerstag wird es nach Angaben des DWD sonnig und trocken. Die Temperaturen sollen auf 31 bis 34 Grad klettern, im Südwesten sogar auf 37 Grad. In der Nacht zum Freitag erwarten die Meteorologen auch keinen Regen. Die Temperaturen sollen auf 21 bis 16 Grad fallen. In den Städten bleiben die Werte teils bei 23 Grad. Am Freitag wird es in weiten Teilen Hessens dann sehr heiß: Der DWD erwartet Temperaturen zwischen 34 und 38 Grad. (dpa)Verdacht auf Brandstiftung nach Waldbrand in MaintalMaintal. Mehr als 5000 Quadratmeter Waldfläche sind bei zwei Bränden im Stadtwald von Maintal-Dörnigheim beschädigt worden. Die Feuer brachen am Dienstagabend zwischen der Kennedystraße und der Bahnlinie aus, wie die Polizei mitteilte.Zunächst wurde demnach gegen 18.55 Uhr ein Feuer nördlich der Hermann-Löns-Straße gemeldet. Einsatzkräfte entdeckten dort einen Bodenflächenbrand auf etwa 20 mal 20 Metern. Wenig später stießen sie im Bereich der drei Seen auf eine zweite Brandstelle. Dort hatte sich das Feuer auf rund 100 mal 50 Meter ausgebreitet.Die Feuerwehr brachte beide Brände nach Polizeiangaben zügig unter Kontrolle und löschte sie vollständig. Wie es zu den Feuern kam, war zunächst unklar. Eine Brandstiftung schließt die Polizei nach eigener Bewertung derzeit nicht aus. (dpa)Auto in Reichelsheim von Zug erfasstReichelsheim. Ein Auto ist auf einem Bahnübergang in Mittelhessen von einem Zug erfasst worden. Die Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die 65-Jährige am Dienstagabend an den geschlossenen Bahnschranken in Reichelsheim im Wetteraukreis vorbei auf die Gleise gefahren. Dort stieß eine heranfahrende Regionalbahn mit dem Wagen zusammen. Durch die Wucht der Kollision wurde die Frau in dem Wagen eingeklemmt. Feuerwehrleute mussten die 65-Jährige mit schwerem Gerät befreien. Anschließend sei sie mit einem Hubschrauber in eine Klink geflogen worden. Die Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. (dpa)Wetteraukreis: Radler stirbt im WaldRosbach. Ein Fahrradfahrer ist in einem Wald im Wetteraukreis gestorben. Der 57-Jährige sei im Wald zwischen Ober-Rosbach und Pfaffenwiesbach, einem Ortsteil von Wehrheim, gefunden worden, teilte die Polizei mit. Ersten Ermittlungen zufolge sei er wegen eines medizinischen Notfalls gestürzt. Rettungsmaßnahmen verliefen erfolglos, der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter, das Unfallgeschehen zu klären. „Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor“, hieß es. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Friedberg zu melden. Besonders gesucht wird ein orange-gelb gekleideter, groß gewachsener Fahrer eines gelben Fahrrads, der sich um den Verunglückten kümmerte und die Rettungskräfte rief. (dpa)Niedrigwasser: Hessen lockert LKW-FahrverbotDas hessische Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat nach eigenen Angaben am Dienstagvormittag eine „Lockerung“ des LKW-Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen verfügt. Damit folgt es den anderen Bundesländern, die sich nach der Initiative des Bundesverkehrsministers Steffen Bilger (CDU) zu diesem Schritt entschlossen haben. Er soll dazu dienen, die absehbaren Ausfälle der Schifffahrt wenigstens zu einem Teil durch den Transport auf der Straße auszugleichen. Dass in Wiesbaden von einer „Lockerung des Fahrverbots“ die Rede ist, deutet darauf hin, dass es keine generelle Aufhebung geben wird. Die Einzelheiten der Verfügung will Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori am Nachmittag im Landtag verkünden. (htr.)Lahn-Dill-Kreis: Brand in Scheune greift auf Wohnhaus und Garage überIn Greifenstein im Lahn-Dill-Kreis ist ein Brand in einer Scheune ausgebrochen. Zwischenzeitlich hätten auch ein angrenzendes Wohnhaus und eine Garage in Vollbrand gestanden – bis auf vereinzelte Flammennester habe die Feuerwehr den Brand aber mittlerweile löschen können, teilte ein Sprecher des Landkreises mit.Verletzt wurde bei dem Brand nach Angaben der Polizei niemand. Anwohner waren zwischenzeitlich vor einer starken Rauchentwicklung gewarnt worden – diese Warnung gilt nach Angaben des Landkreises nun nicht mehr. Aufgrund des noch laufenden Feuerwehreinsatzes ist die Ortsdurchfahrt nach Arborn aktuell gesperrt. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens sind bislang unklar. (dpa)Vogelsbergkreis: Mann stirbt nach Traktor-Unglück Bei einem Unfall mit einem Traktor ist ein 53 Jahre alter Mann im Vogelsbergkreis gestorben. Aus bislang ungeklärter Ursache sei das Fahrzeug auf die Seite gekippt, teilte die Polizei mit. Dabei sei der Mann unter den Traktor geraten und tödlich verletzt worden. Gefunden worden sei der Dreiundfünfzigjährige am Dienstagmorgen – der Unfall sei mutmaßlich zwischen Montagabend und Dienstagmorgen passiert. Eine Polizeisprecherin konnte zunächst nicht bestätigen, ob es sich bei dem Mann um den Fahrer des Traktors gehandelt hatte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Unfalls laufen. (dpa)Skelettfund in der Kinzig sorgt für AufregungSteinau. Vermutlich durch das Niedrigwasser nach wochenlanger Trockenheit ist in Steinau an der Straße ein unheimlicher Fund aus dem Fluss Kinzig aufgetaucht, der vorübergehend für Aufregung sorgte. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Spaziergänger am Montagabend an dem Fluss in der Kleinstadt im Main-Kinzig-Kreis ein Gebilde entdeckt, das auf den ersten Blick wie ein echtes menschliches Skelett wirkte, und den Notruf gewählt. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Plastik-Attrappe handelte. Den Angaben zufolge lag das Gebilde an einer schwer zugänglichen Stelle mit dichter Bepflanzung halb im Wasser und halb am Ufer. Daher habe zunächst nicht ausgeschlossen werden können, dass es sich tatsächlich um menschliche Überreste handeln könnte. Polizeibeamte rückten daraufhin aus, sie wurden von Feuerwehrleuten unterstützt, die für die Bergung und Ausleuchtung der Fundstelle sorgten. Auch der Kriminaldauerdienst wurde hinzugerufen, um sich der ungewöhnlichen Entdeckung anzunehmen.Nach rund eineinhalb Stunden sei dann die „Spurensicherung“ beendet gewesen - „und die Aufregung wich der Erleichterung“, so die Polizei. Bei dem unheimlichen Fund habe es sich nicht um ein menschliches Skelett, sondern lediglich um eine täuschend echt wirkende Plastiknachbildung gehandelt, die auch bereits nicht mehr vollständig gewesen sei. Vermutlich habe das künstliche Gerippe, das im Original etwa 80 Zentimeter groß gewesen sein dürfte, schon längere Zeit im Wasser gelegen und sei möglicherweise erst durch das derzeitige Niedrigwasser zum Vorschein gekommen. Woher das künstliche Gerippe stammt und wie es an den Fundort gelangte, sei noch unklar. Man schließe nicht aus, dass es sich um ein entsorgtes Überbleibsel von Halloween handelt, erklärte die Polizei. (dpa)Mann nach Brand in Darmstadt festgenommenDarmstadt. Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Darmstadt ist am Dienstag ein Schaden von voraussichtlich mehreren zehntausend Euro entstanden. Ein 32-Jähriger sei vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Ob er tatsächlich für die Entwicklung des Brandes verantwortlich ist, müsse nun ermittelt werden. Ein Zeuge habe gegen 6.00 Uhr den Brand gemeldet. Einsatzkräfte hätten die Flammen schnell unter Kontrolle bringen können. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Umständen und der möglichen Brandursache, dauern an. (dpa)Zwei Jungwölfe dürfen geschossen werdenKassel. Der vorläufig gestoppte Abschuss von zwei jungen Wölfen im Lahn-Dill-Kreis ist nach Gerichtsentscheidungen wieder möglich. Das Verwaltungsgericht Kassel lehnte nach Angaben des Regierungspräsidiums (RP) Kassel zwei Eilanträge mehrerer Naturschutzverbände ab.Damit trete die Allgemeinverfügung zum „Revierübergreifenden Managementplan für das Land Hessen im Jagdjahr 2026/2027“ wieder in Kraft, hieß es. Ein Hängebeschluss des Gerichts vom 3. Juli, mit dem die Entnahme zunächst gestoppt worden war, ist nach Angaben der Behörde gegenstandslos.Die Verfügung erlaubt für die Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober im Lahn-Dill-Kreis den Abschuss von insgesamt vier juvenilen Wölfen. Weil auf diese Zahl nach Angaben des RP weiterhin zwei tot aufgefundene Wölfe angerechnet werden, bleibt es faktisch bei der Möglichkeit, noch zwei Jungwölfe zu erlegen. Die Freigabe ist auf den Lahn-Dill-Kreis begrenzt, wo es bei Greifenstein eines von insgesamt drei in Hessen etablierten Wolfsrudeln gibt. Der hessische Wolfsmanagementplan ist politisch und juristisch umstritten. Demnach dürfen bis zu 40 Prozent der Jungtiere im Land in einer Jagdzeit zum Abschuss freigegeben werden. Umweltschützer hatten empört reagiert. Das Land verweist dagegen auf den Schutz von Weidetierhaltern und auf ein aus seiner Sicht rechtmäßiges Bestandsmanagement.Der Wolf war im März dieses Jahres in das Bundesjagdgesetz aufgenommen worden. Seither können Länder die Jagd in Regionen erlauben, in denen sich der Wolf in einem günstigen „Erhaltungszustand“ befindet - wo er also gute Chancen auf einen langfristigen Fortbestand hat. Hessen hatte bereits im Herbst 2024 sein Jagdgesetz geändert und den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen. (dpa)Toter an See in Biebesheim gefundenBiebesheim. Im Uferbereich eines Sees nahe Biebesheim im Landkreis Groß-Gerau ist ein Toter gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich um den seit Samstag vermissten 34 Jahre alten Badegast, teilte die Polizei mit. Der Mann war am frühen Abend zuletzt an dem See gesehen worden. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauerten an, mögliche Zeugen würden weiterhin gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Groß-Gerau zu melden. Freunde des Mannes hatten den 34-Jährigen nach einem mutmaßlichen Badegang am späten Samstagnachmittag als vermisst gemeldet. Nach Polizeiangaben waren seine Kleidung und sein Handy am Ufer zurückgeblieben, sodass seine Freunde davon ausgegangen seien, dass der Mann zum Baden in den See gegangen war.Als er nicht zurückkehrte, hatten sie die Rettungskräfte alarmiert. Polizei, Feuerwehr und DLRG hatten mit Tauchern und Booten zu Wasser und an Land nach dem 34-Jährigen gesucht. Weil die Suche zunächst erfolglos geblieben war, wurde sie am Abend eingestellt. (dpa)Polizei warnt vor gefälschten BankanschreibenOffenbach. Die Polizei warnt vor Betrugsversuchen mit gefälschten Bankanschreiben einer Bank im Landkreis Offenbach. „In den Schriftstücken werden die Empfänger aufgefordert, einen hierin aufgedruckten QR-Code zu scannen, um angeblich eine Verifizierung für das Online-Banking vorzunehmen“, teilte die Polizei mit. Nachdem der QR-Code gescannt wurde, seien die Betroffenen auf eine täuschend echt gestaltete Internetseite geleitet worden. Dort sei die täuschend echte Anmeldemaske für das Online-Banking zu sehen gewesen. Dabei sei auch das Logo der Bank verwendet worden, um den Eindruck einer offiziellen Internetseite zu erwecken. In einigen Fällen hätten die Betroffenen anschließend Anrufe von angeblichen Sicherheitsmitarbeitern der Bank erhalten. „Unter dem Vorwand einer Sicherheitsüberprüfung versuchten die Täter, weitere Daten zu erlangen oder die Freigabe von Transaktionen zu erreichen“, hieß es. In Einzelfällen seien dadurch Zahlungen autorisiert worden.Die Polizei rät, QR-Codes nur zu scannen, wenn deren Herkunft zweifelsfrei nachvollziehbar sei. Zudem solle im Zweifelsfall über bekannte Kontaktwege bei der Bank nachgefragt werden. „Wer bereits Zugangsdaten eingegeben oder Transaktionen freigegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.“ (dpa)Gudensberg: Hakenkreuz in Asphalt gebranntKassel. An einer Sportanlage im nordhessischen Gudensberg haben Unbekannte ein großflächiges Hakenkreuz auf einer Asphaltfläche eingebrannt. Deshalb ermittelt nun der Staatsschutz, wie die Polizei mitteilte. Das Hakenkreuz habe eine Größe von etwa vier mal vier Metern. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte die Tat im Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagmittag verübt worden sein. Vermutlich hätten die Täter ein Feuer in der entsprechenden Form entzündet, sodass die schwarze Abbildung auf dem Asphalt entstanden sei. Der Schaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt.Das für Staatsschutzdelikte zuständige Fachkommissariat in Kassel ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Die Ermittler bitten um Hinweise. Zeugen, die in dem Zeitraum im Bereich der Sportanlage in der Fritzlarer Straße verdächtige Personen bemerkt oder andere auffällige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei in Kassel melden. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software