Auf der Brücke am Schmarler Damm in Rostock gelten seit Dienstag Verkehrseinschränkungen. Autos werden durch eine Ampel abwechselnd über den südlichen Fahrstreifen geführt. Mit der vorsorglichen Maßnahme will die Stadt die Belastung des Bauwerks verringern.

Auslöser sind auffällige Werte des Monitoringsystems, mit dem der Zustand der Brücke fortlaufend überwacht wird. Die Messwerte wichen von den Erwartungen ab, teilte die Stadt mit. Welche Größen konkret betroffen sind und wie stark die Abweichungen ausfallen, wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Der Schmarler Damm verbindet den Bereich um die Hamburger Straße und Marienehe mit Schmarl sowie der B 105/Warnowallee. Von dort gelangt man über die Stadtautobahn weiter nach Warnemünde. Die Brücke wird daher auch von Fahrzeugen genutzt, die aus südlichen oder westlichen Rostocker Stadtteilen nach Warnemünde fahren.

Sonderprüfung soll Ursache klären

Nach Angaben des Rostocker Tiefbauamtes laufen Kontrollmessungen. Zusätzlich soll noch in dieser Woche eine Sonderprüfung durch Fachfirmen stattfinden. Dabei soll auch untersucht werden, ob ein technischer Defekt an den Messgeräten oder ein Messfehler für die auffälligen Werte verantwortlich sein könnte.