Fidel Castro machte aus Kuba eine tropische DDR – nun wäre er 100 Jahre altIm Jahr 1959 siegte Castros Revolution in Kuba. Ein Historiker, ein Befreiungstheologe und ein Fotograf erinnern sich an prägende Momente mit dem Comandante.12.08.2026, 05.30 Uhr11 LeseminutenFidel Castro lenkte die Geschicke Kubas fast ein halbes Jahrhundert lang.Sven Creutzmann / GettyFidel Castro wurde am 13. August 1926 im armen Osten Kubas geboren. Nach dem Sieg der von ihm angeführten Revolution errichtete Castro ab 1959 vor den Toren der USA ein Regime, das dem Druck der amerikanischen Supermacht bis heute widersteht. Dabei hat er aus dem einst modernen Kuba einen Überwachungsstaat am Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs geschaffen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Ein deutscher Historiker, ein Befreiungstheologe aus Brasilien und ein deutscher Fotograf erzählen, wie aus dem unehelichen Sohn eines aus Spanien eingewanderten Plantagenbesitzers Kubas Revolutionsführer werden konnte.Das Ende der «amerikanischen Moderne» – der deutsche Historiker Michael ZeuskeEr habe die hünenhafte Gestalt erstmals 1963 oder 1964 an einem Strand an Kubas Nordküste gesehen, erinnert sich Michael Zeuske. Er war damals elf oder zwölf Jahre alt und lebte für zwei Jahre in Kuba, weil sein Vater von der DDR als Berater für die Revolutionsregierung unter Fidel Castro entsandt worden war. Nun stand jener Castro plötzlich vor ihnen. «Er quatschte mit meinem Vater, gab mir die Hand und fragte mich: ‹Cómo estás?›»Das Treffen mit Castro sollte für Zeuske der Beginn einer tiefen Verbundenheit mit der Insel sein. Jahrzehntelang forschte und publizierte der Historiker zur Geschichte der Insel und zu Castro.Fidel Castro im Jahr 2006 in der Stadt Holguín während der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Angriffs auf die Moncada-Kaserne 1953.Sven Creutzmann / GettyWie wird man zum Revolutionsführer?Als junger Mann habe Castro unbedingt im Leben aufsteigen wollen. Und zwar als Politiker. Wie genau das gehen sollte, sei ihm selbst lange schleierhaft gewesen, sagt der Historiker. «Das Feld, das er sich schliesslich aussuchte, war die Rebellion gegen seinen Vater – und damit gegen die damaligen autokratischen Eliten Kubas.»USA-feindlich sei der junge Castro nicht gewesen, sagt Zeuske. Dank den engen politischen und wirtschaftlichen Verbindungen zu den USA war Havanna in den fünfziger Jahren zur modernsten Stadt des spanischsprachigen Lateinamerika und Kuba zu einem der fortschrittlichsten Länder der Region geworden. Dies spürte Zeuske noch Mitte der sechziger Jahre, als ihn die «amerikanische Moderne» Havannas begeisterte.Den antiimperialistischen Diskurs übernahm Fidel Castro erst später von dem Nationalhelden José Martí, der am Ende des 19. Jahrhunderts für Kubas Unabhängigkeit von Spanien gekämpft hatte. «Als kubanischer Politiker muss man sich halt stets auf Martí berufen, ohne das geht es nicht», sagt Zeuske.Zur PersonPrivatDer Historiker Michael Zeuske wurde 1952 in Halle (Saale) geboren. Er hat hauptsächlich zur Geschichte Kubas und Venezuelas sowie zum transatlantischen Sklavenhandel publiziert. Von 1993 bis 2018 war er Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte an der Universität Köln. Derzeit ist er Senior-Professor am Center for Dependency and Slavery Studies der Universität Bonn.Castros Belesenheit, aber auch seine Disziplin und sein Drang, bis an die Grenzen oder darüber hinaus zu gehen, schreibt der Historiker der Erziehung durch Jesuiten zu, «der besten Erziehung der Welt». Die nach dem Sieg der Revolution 1959 umgesetzten Reformen zugunsten der armen urbanen Bevölkerung und der Kleinbauern zeigten, wie ernst es Castro mit dem Umbau Kubas war.Doch ideologisch verbissen sei er nie gewesen, sagt Zeuske. Dass Castro 1961 verkündete, die Revolution sei ab sofort sozialistisch, und die Sowjetunion sei der neue Partner, habe dazu gedient, Kuba geopolitisch mehr Gewicht zu geben. «Unter Castro spielte Kuba Weltpolitik, intervenierte in Afrika und hatte eine wichtige Rolle in der Bewegung der Blockfreien. Und so wurde die politische Bedeutung der Insel dank Castro um ein Vielfaches grösser.»Doch nicht gross genug für sein Ego. «Der Mann war im Grunde in seiner Rolle und seinem Charisma grösser als – ich sag’s nur ungern – das Inselchen.» So hat Kuba mit seinen elf Millionen Einwohnern kaum Rohstoffe. Wäre er stattdessen Präsident eines grösseren Landes gewesen, wäre die Geschichte noch einmal ganz anders gelaufen, glaubt der Historiker. Ein Land von der Grösse Brasiliens hätte Castros Ego wohl besser entsprochen.Eine tropische DDRZwei Jahrzehnte nach seiner Teenager-Zeit in Havanna war Zeuske 1986 für Forschungszwecke zurück in Kuba. Das Erbe aus der Vorrevolutionszeit war da schon längst aufgezehrt, die «amerikanische Moderne», die Zeuske als Jugendlicher bestaunt hatte, war nach zwei Jahrzehnten Sozialismus marode, Wasserleitungen und Stromnetze verfielen rasant.Das berühmte Restaurant La Bodeguita del Medio in Havanna. Hier war einst der Schriftsteller Ernest Hemingway Stammgast.Patrick De Wilde / GettyDie Aufbruchstimmung der frühen sechziger Jahre sei verflogen, erinnert sich Zeuske. «Die allgemeine Lage schockierte mich: Die Leute hatten wenig Geld, man konnte kaum etwas kaufen, und Restaurantbesuche waren nur möglich, wenn man dem Personal etwas zusteckte.»Aber vor allem sei die karibische Leichtigkeit verschwunden, alles sei muffig gewesen wie im Ostblock. Dazu passte, dass die DDR-Stasi den Kubanern half, das einst schöne Land in einen Überwachungsstaat umzubauen. «Kuba war eine tropische DDR geworden.»Glaubte Fidel Castro an Gott? – der brasilianische Befreiungstheologe Frei BettoEr habe zum ersten Mal 1957 von den «barbudos» gehört, den bärtigen Revolutionären, die damals in den Bergen Kubas gegen den Diktator Fulgencio Batista gekämpft hätten, erzählt Frei Betto. Da war er dreizehn und engagierte sich in der linken Katholischen Schülerjugend in seiner brasilianischen Heimat Minas Gerais. «Mir gefiel, dass die Bärtigen für die Unabhängigkeit ihres Landes kämpften. Denn Lateinamerika war stets eine Kolonie gewesen, erst der Spanier und Portugiesen, danach und bis heute wirtschaftlich und kulturell der USA», erzählt der Dominikaner, der zu den bekanntesten Befreiungstheologen Lateinamerikas zählt.Als 1964 in Brasilien das Militär putschte, schloss sich Frei Betto dem Widerstand an. Anfang der siebziger Jahre sass er zwei Jahre als politischer Häftling im Gefängnis. Einige seiner Mitstreiter gingen damals nach Kuba, wo sie für den Guerillakampf in ihrer Heimat ausgebildet wurden. Doch Frei Betto blieb in Brasilien und engagierte sich in kirchlichen Organisationen wie der Arbeiterseelsorge.Das erste Mal habe er Fidel Castro am Abend des 19. Juli 1980 in Nicaraguas Hauptstadt Managua anlässlich des ersten Jahrestags der von Kuba unterstützten sandinistischen Revolution getroffen, erzählt der Dominikaner. Er wusste, dass die Kommunistische Partei Kubas offiziell atheistisch war: Kein gläubiger Mensch durfte ihr beitreten.Trotzdem fragte er Castro: «Warum sind die kubanische Partei und der Staat konfessionell?» Castro sei erschrocken und habe geantwortet: «Wie, konfessionell? Wir sind Atheisten.» Frei Betto erklärte: «Comandante, die Existenz Gottes zu bejahen oder zu verneinen, ist reine Konfessionalität, und wir leben in der Moderne, die säkulare Staaten und Parteien verlangt.»«Sie haben recht, wir liegen falsch», habe Castro geantwortet. «Seit sechzehn Jahren habe ich keinen kubanischen Bischof mehr empfangen.» Und so schlug der Comandante Frei Betto vor, dass dieser die Wiederannäherung der kubanischen Regierung an die katholische Kirche organisieren möge.Zur PersonNZZFrei Betto (eigentlich Carlos Alberto Libânio Christo) wurde 1944 in Belo Horizonte in Brasilien geboren. Der Dominikaner gilt als einer der wichtigsten Befreiungstheologen Lateinamerikas. Seit den siebziger Jahren ist er eng mit Brasiliens derzeitigem Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva befreundet, in dessen erster Amtszeit (2003–2006) Frei Betto für die Einführung des Sozialprogramms Fome Zero verantwortlich war. Er ist Autor zahlreicher Bücher.Von nun an war Frei Betto häufiger zu Gast bei Castro in Havanna. Aus ihren Gesprächen über Religion entstand das 1985 veröffentlichte Buch «Fidel y la religión» (auf Deutsch: «Nachtgespräche mit Fidel»). Frei Betto sei Castros Beichtvater, schrieb die Presse damals. «Wir waren Freunde», stellt der Dominikaner im Gespräch richtig.Später korrigierte Castro das Verhältnis zur Kirche: 1992 verabschiedete er sich vom Atheismus und erklärte Kuba zum laizistischen Staat. 1996 besuchte Castro Papst Johannes Paul II. im Vatikan, 1998 kam dieser nach Kuba.Die katholische Erziehung und die Jahre bei den Jesuiten hätten Castro tief geprägt, glaubt Frei Betto. Da seien die Rituale und grossen Momente gewesen, die die Revolutionsführer zelebrierten – etwa die quasireligiöse Verehrung von Che Guevara und die Massenveranstaltungen. «Fidel hatte ein geradezu biblisches Verständnis für politische Aktionen», sagt Frei Betto. «Und den Kampf Kubas gegen die USA sah er als einen biblischen Kampf an: David gegen Goliath.»Doch glaubte Castro an Gott? Bei einem ihrer letzten Treffen habe er Castro gesagt: «Comandante, viele fragen mich, ob Sie zum christlichen Glauben zurückgekehrt seien.» Castro habe die Hand auf seine Schulter gelegt und gefragt: «Und was antworten Sie?» Frei Betto erwiderte: «Dass Sie weder ein Mann des Glaubens noch länger ein Atheist sind, sondern ein Agnostiker.» Da habe ihm Castro auf die Schulter geklopft und gesagt: «Sehr gut, sehr gut.»Eine Revolution braucht die richtigen Bilder – der deutsche Fotograf Sven CreutzmannEin ausnahmsweise nicht in olivgrüner Uniform, sondern im schwarzen Anzug gekleideter Fidel Castro steht mit erhobenem Zeigefinger vor Papst Johannes Paul II.: Immer wieder hat Sven Creutzmann jene Szene aus dem Jahr 1998 nachgespielt, die er auf einem Foto verewigte. Castro hebt den rechten Arm, aber sein linker Arm ist hinter den Körper gelegt, während er sich in Richtung Fotografentribüne öffnet. Eine unnatürliche, unangenehme Haltung sei das, die nur einen Sinn ergebe, wenn man genau wisse, wie das Foto aussehen solle, glaubt der Fotograf.Im Januar 1998 begrüsst Fidel Castro Papst Johannes Paul II. in Havanna – mit erhobenem Zeigefinger.Sven Creutzmann / GettyDie richtigen Bilder zu haben, sei für eine Revolution äusserst wichtig, sagt Creutzmann. Deshalb sei Castro stets von Fotografen wie Alberto Korda, Raúl Corrales und Osvaldo Salas umgeben gewesen. Die drei gingen als «epische Fotografen der kubanischen Revolution» in die Geschichte ein.Bereits bei seiner Siegesrede nach dem Einzug der Revolutionäre in Havanna am 8. Januar 1959 hatte Castro für eine perfekte Inszenierung gesorgt. Eine weisse Taube landete auf seiner Schulter und seinem Arm. Neben der Friedenssymbolik haben weisse Tauben auch in den afrokubanischen Religionen eine wichtige Bedeutung. «Ich glaube nicht, dass das Zufall war. Er wusste genau, dass im Publikum auch Anhänger dieser Religionen waren», sagt Creutzmann.Der in der DDR geborene Fotograf hat Castro in dessen letzten 25 Lebensjahren so oft und nah fotografiert wie kein Zweiter. Das begann Anfang der neunziger Jahre, als Kuba nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in seine bis dahin schwerste Krise glitt, es war die «Sonderperiode» voll Mangel und Hunger. Eine Szene aus jener Zeit ist Creutzmann besonders in Erinnerung geblieben: die Proteste auf der Uferpromenade Malecón im August 1994, als Hunderte von Unzufriedenen angesichts der miserablen Versorgungslage gegen die Regierung protestierten.Er sei gerade privat mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, als er auf den Protestzug traf. «Der ganze Malecón war voll mit Leuten, die ‹Libertad! Libertad!› riefen, Freiheit, Freiheit.» Als Antwort auf die Demonstranten hatte die Regierung Bauarbeiter mobilisiert, die den Unzufriedenen mit Holzlatten drohten. Als die Polizei begann, Demonstranten festzunehmen und auf einen Armeelastwagen zu verfrachten, flogen Steine aus den Reihen der Demonstranten, und Schaufensterscheiben gingen zu Bruch.Zur PersonNZZSven Creutzmann wurde 1962 in Ostberlin geboren, 1971 ging er mit seinen Eltern nach Westdeutschland. Für die Agentur Reuters fotografierte Creutzmann unter anderem den Fall der Berliner Mauer und die Olympischen Sommerspiele in Barcelona. Seit dem Ende der achtziger Jahre bereiste er Kuba, ab 1993 arbeitete er hier fest als erster deutscher Fotograf, der in diesem Land akkreditiert war. Er hat mehrere Fotobücher über Kuba veröffentlicht.Plötzlich sei Bewegung in die Menge gekommen, und dann sah Creutzmann auch schon Castro, der alle anderen aufgrund seiner Grösse von 1,91 Meter überragte, mitten in die aufgebrachte Menge der Demonstranten gehen. «Die Leute, die gerade noch nach Freiheit gerufen hatten, riefen nun ‹Fidel, Fidel!›, die Stimmung kippte sofort, allein durch die Präsenz dieses Mannes.» Castro habe in jenem Moment viel riskiert, aber auch gezeigt, dass er «cojones» habe, «Eier».Im August 1994 erscheint Fidel Castro inmitten einer gegen die Regierung protestierenden Menschenmenge auf der Uferpromenade Malecón in Havanna.Sven CreutzmannDer Protest war damit vorbei, und in den folgenden Wochen liess Castro die unzufriedenen Kubaner ausreisen. Rund 35 000 sollen Richtung USA aufgebrochen sein.Das letzte FotoCastro zog sich 2006 aufgrund einer schweren Krankheit fast vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Der Fotograf Creutzmann erinnert sich an den Tag, als sich der Gesundheitszustand des damals 79-Jährigen zwischen zwei öffentlichen Auftritten markant verschlechterte. Durch sein Teleobjektiv sah Creutzmann, dass Castro zu schwitzen begann, und seine Gesichtszüge verrieten, dass etwas nicht stimmte.Auch Castros letzten Auftritt am Abend des 8. Januar 2014 hielt Creutzmann fest. Es war der 55. Jahrestag von Castros triumphalem Einzug in Havanna, als der 87-Jährige für alle überraschend zur Einweihung des Ateliers des kubanischen Künstlers Kcho erschien. Als einziger Fotograf gelangte Creutzmann mit Castro in den Ausstellungsraum.Er habe aber lediglich ein 24-mm-Weitwinkelobjektiv dabei gehabt, weil er eigentlich nur die Kunstwerke habe fotografieren wollen. So versuchte er, sich Castro zu nähern, ohne den Argwohn der Sicherheitsbeamten auf sich zu ziehen. «Plötzlich drehte sich Fidel um und guckte genau in meine Kamera.» Nach dem Abdrücken nahm Creutzmann rasch die Speicherkarte aus der Kamera und versteckte sie, aus Angst, dass die Beamten sie ihm wegnehmen könnten.Das Porträt des ergrauten, müde in die Kamera Schauenden sei das letzte «politische Foto» von Fidel Castro gewesen, sagt Creutzmann. Ein Bild, das den Comandante noch ein letztes Mal als öffentliche Figur zeigte. Danach folgten nur noch Schnappschüsse, die Castros Familie daheim von ihm machte, mit dem Comandante im Adidas-Trainingsanzug.Fidel Castro am Abend des 8. Januar 2014 in einer Kunstgalerie in Havanna. Nachdem der deutsche Fotograf Sven Creutzmann dieses Bild gemacht hat, versteckt er die Speicherkarte – aus Angst, man werde sie ihm wegnehmen.Sven Creutzmann / GettyAls Castro 2016 starb, stand für Creutzmann seine bisher schwierigste Mission an: den Trauerzug mit der Urne auf seinem Weg quer über die Insel zu fotografieren. Über Nebenstrassen preschte er dem Korso stets voraus, um dessen Ankunft in der jeweils nächsten Stadt zu fotografieren. Die Bestattung der Urne nur wenige Meter neben dem Grab des Nationalhelden José Martí in Santiago de Cuba fotografierte Creutzmann mit gebrochener Schulter, nachdem er in der Hektik gestürzt war.Castro könne nicht von Kritik verschont bleiben, was bei einer politischen Figur von dieser historischen Dimension wohl auch nicht anders möglich sei, sagt Creutzmann rückblickend. Castro sei das Ziel von Mordversuchen und Provokationen durch die USA gewesen, liess seinerseits aber auch seine Gegner ausschalten. Gleichzeitig versteckte er sich nie hinter einem Schreibtisch, sondern sei stets vorangegangen.In seiner berühmten Verteidigungsrede nach dem gescheiterten Angriff auf die Moncada-Kaserne des Diktators Fulgencio Batista hatte Fidel Castro 1953 prophezeit, dass die Geschichte ihn freisprechen werde. Man werde sehen, ob dem so sei, schliesst Creutzmann.Ein Anhänger von Fidel Castro im August 2006 in Havanna. Wenige Tage zuvor war Castro lebensbedrohlich erkrankt.Sven Creutzmann / GettyPassend zum Artikel
100 Jahre Fidel Castro: wie der Revolutionär Kuba prägte
Im Jahr 1959 siegte Castros Revolution in Kuba. Ein Historiker, ein Befreiungstheologe und ein Fotograf erinnern sich an prägende Momente mit dem Comandante.










