Birmingham (dpa) - Der deutsche Rekordhalter Owen Ansah hat das 100-Meter-Finale bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham erreicht. Der Sprinter vom Hamburger SV belegte in seinem Halbfinale in 10,20 Sekunden den zweiten Platz und startet heute Abend (22.47 Uhr/ZDF und Eurosport) damit im Endlauf.Wegen des Vorwurfs, eine Dopingprobe verweigert zu haben, hat die Nationale Anti Doping Agentur eine vierjährige Sperre gegen Ansah vorgeschlagen. Der 25-Jährige lehnt das ab und ist derzeit nicht suspendiert, daher darf er auch bei der EM starten.Ansah wollte am 9. Juli gerade zum Diamond-League-Meeting nach Monaco aufbrechen und war nach eigenen Worten unter Zeitdruck, als ihn ein Kontrolleur zur Abgabe einer Dopingprobe aufforderte. Er gab an, kurz zuvor gerade die Toilette besucht zu haben und so schnell nicht eine Probe abgeben zu können. Der Kontrolleur war außerhalb des von Ansah angegebenen Zeitfensters erschienen. Der Sprinter betont, er habe sich zu keinem Zeitpunkt geweigert, eine Probe abzugeben.© dpa-infocom, dpa:260811-930-515966/2
Ansah erreicht 100-Meter-Finale bei EM
Birmingham (dpa) - Der deutsche Rekordhalter Owen Ansah hat das 100-Meter-Finale bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham erreicht. Der Sprinter vom Hamburger SV belegte in seinem Halbfinale in 10,20 Sekunden den zweiten Platz und startet heute Abend (22.47 Uhr/ZDF und Eurosport) damit im Endlauf.Wegen des Vorwurfs, eine Dopingprobe verweigert zu haben, hat die Nationale Anti Doping Agentur eine vierjährige Sperre gegen Ansah vorgeschlagen. Der 25-Jährige lehnt das ab und ist derzeit nicht suspendiert, daher darf er auch bei der EM starten.Ansah wollte am 9. Juli gerade zum Diamond-League-Meeting nach Monaco aufbrechen und war nach eigenen Worten unter Zeitdruck, als ihn ein Kontrolleur zur Abgabe einer Dopingprobe aufforderte. Er gab an, kurz zuvor gerade die Toilette besucht zu haben und so schnell nicht eine Probe abgeben zu können. Der Kontrolleur war außerhalb des von Ansah angegebenen Zeitfensters erschienen. Der Sprinter betont, er habe sich zu keinem Zeitpunkt geweigert, eine Probe abzugeben.© dpa-infocom, dpa:260811-930-515966/2















